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  • Sa., 17. Oktober 2015, 11:16 Uhr
    Derbytime: HSG Worms trifft heute Abend auf die HSG Rhein-Nahe / Anwurf um 19.30 Uhr in der Nikolaus-Doerr-Halle

    „Mit viel Dynamik Lücken reißen”

    Die Tore des verletzten Denis Markert fehlten zuletzt bei der HSG Worms. Archivfoto: Felix Diehl


    Mit neuer Energie und voll besetzter Bank will die HSG Worms im Rheinhessen-Derby gegen die HSG Rhein-Nahe in die Erfolgsspur zurückkehren. Am Samstagabend trifft der Oberliga-Aufsteiger vor heimischem Publikum zur „Prime-Time“ (Anpfiff 19.30 Uhr, Nikolaus-Doerr-Halle) auf den aktuellen Tabellenvorletzten, der bereits sein drittes Jahr in Folge in der Oberliga spielt.

    „Bingen hat einen durchaus vergleichbaren Weg eingeschlagen wie der unsere und sich mit Geduld, Fleiß und einem ganzheitlichen Konzept samt Einbindung der sehr starken Jugendabteilung zu einem festen Bestandteil der Oberliga entwickelt“, lobt HSG-Trainer Gerd Zimmermann den kommenden Gegner.
    Zwar seien die Binger der HSG ein bis zwei Jahre voraus was die Entwicklung betrifft, dennoch glaubt der Coach an den ersten Sieg nach drei Niederlagen in Serie.

    Nach Niederlagen wächst der Wille

    Zum einen hat Zimmermann seine Mannschaft nämlich bereits vor Saisonbeginn darauf eingestellt, dass es eine kleine Niederlagenserie als Aufsteiger im Bereich des Möglichen ist. „Darauf waren wir vorbereitet. Mit jeder Niederlage wächst bei uns aber der Wille, das nächste Spiel wieder erfolgreich zu gestalten.“ Zum anderen kann der Übungsleiter personell endlich wieder aus den Vollen schöpfen. Denn neben dem voraussichtlich wiedergenesenen Spielmacher Denis Markert, dessen Einsatz noch nicht endgültig feststeht, werden definitiv die beiden Leistungsträger Florian Reichelt und Jochen Schloß wieder in die Mannschaft zurückkehren.

    Thomas Elgert feiert Rückkehr

    Zudem feiert der neue Torwart Thomas Elgert seine Rückkehr ins Trikot der HSG. „Das eröffnet mir natürlich mehr Optionen, um gegen einen starken Gegner mit verschiedenen taktischen Varianten reagieren zu können.“ Weil es sich um ein Heimspiel – und dazu noch um eines mit absolutem Derbycharakter – handelt, will Zimmermann aber nicht nur reagieren, sondern viel mehr agieren.

    Aus sicherer Abwehr  mit Tempo nach vorne

    Das heißt für den Coach konkret: Aus einer sicheren Abwehr mit Tempo nach vorne Spielen und aus dem gebundenen Spiel durch viel Dynamik die Lücken in den gegnerischen Deckungsverbund reißen. „Und dann muss natürlich auch der Torabschluss endlich wieder passen“, so die klare Forderung Zimmermanns.
    Aufgrund der zuletzt mehr als ausbaufähigen Torausbeute lag der Schwerpunkt in der Trainingswoche auf dem Torabschluss. „Meine Spieler verfügen über die Abschlussqualität, die es in der Oberliga braucht. Jetzt müssen sie es nur zeigen, denn das sind wir uns und unserem tollen Publikum schuldig.”
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