Freizeitpark: Schausteller laden vom 20. August bis 20. September von donnerstags bis sonntags auf die Kisselswiese ein
Mit Vollgas in das „Nibelungenland“
Sebastian, Andreas und Tobias Göbel (von links) freuen sich ab morgen auf zahlreiche Besucher in ihrem „Nibelungenland“. Foto: Robert Lehr
VON ROBERT LEHR | Die Silhouette der Kisselswiese wirkt sehr vertraut – und doch ist in diesem Jahr so vieles ganz anders! Auch wenn die Fahrgeschäfte des Festplatzes am Rhein Hoffnungen auf das vertraute Bild des Backfischfestes wecken, so müssen diese unerfüllt bleiben.
Dafür aber lädt vom 20. August bis zum 20. September, jeweils donnerstags bis sonntags von 14 bis 22 Uhr, die Wormser Schaustellerfamilie Göbel mit ihren Schausteller-Freunden Familien und alle Jahrmarktfreunde zum „Nibelungenland“ ein.
Da Volksfeste wie das Backfischfest unter den aktuellen Corona-Bestimmungen untersagt sind, Freizeitparks aber öffnen dürfen, kam den Göbels die Idee, ein entsprechendes Angebot zu schaffen – zumal der Zunft der Schausteller durch Corona ihr komplettes Saisongeschäft zum Opfer gefallen ist.
„Bei der Stadt sind wir mit unserer Idee auf offene Ohren gestoßen“, freut sich Tobias Göbel. So sei ihnen u.a. der Festplatz kostenlos zur Verfügung gestellt worden.
Auch die Liste der Fahrgeschäfte wirkt vertraut: Neben der Göbel-eigenen „Wilden Maus“, ihrer „Super Rutsche“ und ihrem Autoscooter sowie dem „Twister“ sind mit „Voodoo-Jumper“ und „High Impress“ auch Attraktionen erstmals zu Gast in der Nibelungenstadt.
Weitere Publikumsmagnete für Groß und vor allem Klein sind der „Schlager-Express“, die „Villa Wahnsinn“, „Extreme Cinema“, eine Kinder-Eisenbahn, der Kinder-Kettenflieger, ein Trampolin, ein Kinder-Autoscooter, die Kinderschleife „König der Löwen“ und ein weiteres Kinderkarussell.
Mit großem Nibelungenland Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Neben zahlreichen Jahrmarkt-Ständen ist daher auch ein Biergarten an der zentralen Stelle des Brunnens vor Ort!
Auf dem Gelände gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregelungen. Allerdings ist in den Fahrgeschäften ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. In der „Wilden Maus“ würden z.B. in die einzelnen Wagen nur zusammengehörende Familien oder Gruppen gesetzt, erläutert Tobias Göbel. Ein Sicherheitsdienst wird sich u.a. für die Einhaltung aller Regeln kümmern – zum Wohle aller Besucher.