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  • Di., 17. Januar 2017, 15:23 Uhr
    Modernisierung der Feuerwehr schreitet voran / OB Kissel: Dank an Landesregierung für wirkungsvolle Unterstützung

    Modernes Geländefahrzeug und neue Multifunktions-Mulde

     




    Oberbürgermeister Michael Kissel, Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach, Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek als zuständiger Dezernent und Bereichsleiterin Angelika Zezyk (Öffentliche Sicherheit und Ordnung) bei der Vorstellung des neuen Allrad-Kommandofahrzeugs und der neuen Multifunktionsmulde (links im Bild).

    „Eine gut ausgebildete Mannschaft und eine moderne Ausrüstung sichern die Einsatz- und Leistungsfähigkeit unserer Feuerwehr“, verdeutlichte Oberbürgermeister Michael Kissel am vergangenen Montag in der Hauptfeuerwache. Im Rahmen eines vom Land finanziell unterstützten Beschaffungsprogramms werden Ausrüstung und Fuhrpark kontinuierlich modernisiert und an die heutigen Erfordernisse angepasst. Diese Investitionen seien wichtig, betonte Kissel, um für den Brand- und Katastrophenschutzfall bestmöglich gerüstet zu sein und eine schnelle Notfallversorgung der Bevölkerung in der Stadt gewährleisten zu können. In Augenschein nehmen konnten der Stadtchef und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek als zuständiger Dezernent nun einen neuen Audi Q5 als Kommandofahrzeug für die Einsatzleitung und eine multifunktionale Abrollbehälter-Mulde im Wert von zusammen rund 59.000 Euro. „Mein Dank gilt der Landesregierung, welche die Anschaffung des Geländewagens mit 12.000 Euro bezuschusst hat“, hob OB Kissel auch die seitherige Unterstützung des Landes positiv hervor.


    „Das neue Fahrzeug ist mit Allradantrieb ausgestattet, um so auch ins schwer zugängliche Gelände zu gelangen, was beispielsweise bei Hochwassersituationen oder witterungsbedingt erforderlich ist. Ein Höchstmaß an passiver Sicherheit ist zum Schutz unserer Wormser Einsatzleiter unerlässlich“, erklärte Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach. Zudem verfügt der Audi über eine hochmoderne Kommunikationstechnik und eine funktionale Zusatzausrüstung. „Durch den vorhandenen PC-Anschluss sind wir nun in der Lage, z. B. direkt von der Einsatzstelle aus ohne Zeitverzug einen Katwarn-Alarm für die Warnung der Bevölkerung auslösen zu können“, nannte Klaus Feuerbach eine weitere Besonderheit  des neuen Fahrzeugs, das nun täglich im Stadtgebiet auch unter härtesten Bedingungen unterwegs sein wird. Neu angeschafft wurde für die Feuerwehr auch eine multifunktionale Abrollbehälter-Mulde. Ausgestattet mit einer zugkräftigen Seilwinde, Schlauchanschlüssen und einer Ladekapazität mit einem Volumen von bis zu 12.000 Litern kommt die Mulde beispielsweise zur Rückhaltung von kontaminiertem Löschwasser, zum Transport eines Gabelstaplers  und anderen Geräts oder als Wasserreservoir zur Überbrückung von langen Wegstrecken zum Einsatz. Mit der Modernisierung und dem Beschaffungsprogramm ist die Feuerwehr an ihrem Standort in der Kyffhäuserstraße jedoch schon längst an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen gelangt. „Wir brauchen daher und vor dem Hintergrund der Optimierung der Einsatzgrundzeiten im Stadtgebiet dringend und zügig einen neuen Standort an zentraler Stelle, betonte OB Kissel, auch mit sorgenvollem Blick auf die allgemein nachlassende Bereitschaft, sich in der ehrenamtlich freiwilligen Feuerwehr zu engagieren. „Auch in dieser Hinsicht müssen sich Verwaltung und Politik Gedanken machen, damit die Einsatzfähigkeit im Brand- und Katastrophenschutzfall in Zukunft erhalten bleibt“,  so Michael Kissel.   


     

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