IBERSHEIM: Bau- und Mobiltätsausschuss beschäftigt sich mit CDU-Antrag zur Verkehrsberuhigung / Stationärer Blitzer vom Tisch / Mobile Messungen sollen Raser zur Räson bringen
Möglichkeiten baulicher Veränderungen werden geprüft
Ortsvorsteher Daniel Belzer erläuterte, dass Pkw häufig mit Autobahngeschwindigkeiten im Ort unterwegs seien. Belzer verwies auf das Unfallgeschehen und die Notwendigkeit, die Sicherheit für die Bürger wiederherzustellen. Die aufgepflasterten Hügel würden weniger die Aufmerksamkeit der Autofahrer denn die der Anwohner aufgrund der Lärmbelästigung wecken. Die sogenannten „Hubbel“ seien eine Fehlplanung und könnten problemlos um- und überfahren werden.
Dieter Hermann, Abteilungsleiter 3.06 - Straßenverkehrsangelegenheiten nahm Bezug auf das seit Jahren bekannte Thema, dass trotz geringem Verkehrsaufkommen mit hohem Tempo, nicht zuletzt zwischen Rheindürkheim und Ibersheim, gefahren werde. „Weil die Strecke dazu verleite“, so Hermann. Farbliche Markierungen hätten ebenfalls zu keiner Besserung geführt. Eine stationäre Radaranlage, selbst wenn diese genehmigt werden würde, zeige den Erfahrungen nach auch keine Wirkung. Und was die Gestaltung der Ortsein- und Ausgänge betreffe, gelte auch auch die Bedürfnisse der Landwirtschaft zu berücksichtigen, die eine Durchfahrbereite von 3 Metern benötige. „Wir stehen einer baulichen Lösung als Verkehrsbehörde trotzdem offen gegenüber“, betonte Dieter Hermann.
Hermann kündigte aber an, dass die Behörde durch mobile Geschwindigkeitsmessungen Abhilfe schaffen wolle. Eine konkrete Lösung, auf einem Privatgrundstück einen Blitzeranhänger zu positionieren, bahne sich an. „Den könne man durchaus auch mal länger vor Ort stehen lassen“, unterstützte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek die Maßnahme. Einige Ausschussmitglieder präferierten durchaus eine bauliche, wenn auch teurere Lösung. Letztlich stellte Dezernent Uwe Franz fest, dass die Verwaltung beauftragt werden soll, die Möglichkeiten baulicher Veränderungen zu prüfen und die Ergebnisse im Ibersheimer Ortsbeirat zu präsentieren.