Die Ehrenamtsbörse ist seit 2011 ein wichtiger Bestandteil der Ehrenamtslandschaft der Stadt Worms. Sie besteht aus einer Beratungsstelle in der Andreasstraße 7, die ehrenamtlich geführt wird, und der Ehrenamtsdatenbank auf der Website der Stadt Worms. Hier kann man sich online oder persönlich informieren, welche Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements es in der Stadt Worms gibt. Die Ehrenamtsbörse vermittelt passgenau, was Menschen oder Organisationen brauchen und was ihnen persönlich liegt. Vermittlungen werden von Kultur, Natur, Repair/Handwerk bis Soziales vorgenommen. Unsere Philosophie ist, Hilfen für Menschen in allen Lebenslagen zu bieten und ehrenamtliches Engagement zu fördern. Wir sind mit vielen Beratungsstellen, der Stadtverwaltung und dem Jobcenter vernetzt.
Die Ehrenamtsbörse sucht zusätzliche ehrenamtliche Helfer für den Dienst im Rahmen der Vermittlung von Ehrenämtern. Es geht um Telefondienst, Karteiführung und Beratungsgespräche. Melden kann man sich unter Telefon 06241/502 83 22 oder über die Ehrenamtsdatenbank über www.worms.de.
Die Ehrenamtsbörse ist auch Anlaufstelle für Hilfesuchende, weil sich Senioren zur Aufgabe gemacht haben, Menschen zu unterstützen, die Probleme mit Finanzen, Formularen, Ämtern oder in der Familie haben. Diese Gruppe nennt sich RiA-Rat im Alltag. Sie unterstützen auch Menschen mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund. Sprechstunden sind dienstags von 11 bis 17 Uhr, mittwochs von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 13 Uhr.
Junge Leute können sich in der Taschengeldbörse engagieren. Einfache Dienstleistungen im Haushalt älterer Menschen oder Familien sowie andere Aktivitäten können vermittelt werden. Die jungen Menschen ab 16 Jahre benötigen die Einwilligung ihrer Eltern und eine Haftpflichtversicherung. Eine Unfallversicherung wird vom Träger der EAB gestellt. Das Taschengeld beträgt mindestens 5 Euro pro Stunde.
Das Netzwerkprogramm „Engagierte Stadt“ hat seinen Ankerplatz in der Ehrenamtsbörse gefunden. Von hier aus werden Nachbarschaftshilfen und Engagement der Bewohner im Innenstadtquartier von Hauptbahnhof bis Nibelungenschule unterstützt.
Der Seniorenbeirat bietet jeden Dienstag mit Bruno Behr Sprechstunden in der EAB an. Die Vorsitzende Christina Heimlich steht jeden 1. Freitag im Monat von 14 bis 15 Uhr zur Verfügung. Themenspezifische Sprechstunden werden angekündigt.
Außerdem werden auch Schulungen und Coachings für Haupt- und Ehrenamtliche angeboten.
„Rund 2.000 Kontakte und Gespräche führen zu Vermittlungen und helfen Menschen in den verschiedensten schwierigen Lebenslagen“, freut sich WSB e.V. Vorsitzende Christina Heimlich. Das begeistert auch Oberbürgermeister Michael Kissel. „Ich habe die Kooperation mit der Ehrenamtsbörse ausdrücklich unterstützt und versuche auch die finanziellen Grundlagen zu sichern. Auch freue ich mich über den Bestand der Gruppe RiA – Rat im Alltag, die sich aus dem Projekt des Landes Rheinland-Pfalz „Wir sind dabei“ entwickelt hat und zeigt, dass Ehrenamtliche ihre Aufgabe realisieren können, wenn sie einen Ankerplatz gefunden haben“.
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