Zehn Jahre Freilichtbühne des „Theater im Museumshof“ / Heute Abend Aufführung um 19 Uhr
Mond, Mond, Mond
Die Schwestern Pimmi und Nauka machen sich mit dem alten Panelon auf die Suche nach ihrer Familie, die von Lagerplatz vertrieben wurde (von links). Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER Als Jubiläumsstück hat Regisseurin Kirsten Zeiser mit „Mond, Mond, Mond“ ein tiefgründiges und mehrschichtiges Spiel nach einem Jugendroman der, im letzten Jahr verstorbenen Autorin Ursula Wölfel, in den Museumshof gebracht.
Die Premiere am Samstagabend nahm die Zuschauer mit auf die Reise mit zwei Zeitschienen in denen die Geschichte zweier Mond, Nauka (Leonie Gellert) und Pimmi (Julia Horn) auf der Suche nach ihrer Familie und parallel dazu die schlimmen Ereignisse, die der Sippe in der Nazizeit zugestoßen sind und in der Erinnerung des alten Panelon (Matthias Matheis), der den Kindern bei ihrer Suche hilft, immer wieder lebendig wird.
Ein 50-köpfiges Ensemble generiert eine perfekte Illusion und nimmt mit in die Welt der Fahrenden. Wer sich diese Inszenierung nicht entgehen lassen möchte, hat am heutigen Sonntag, dem 12., am 17., 18. und 19. Juli im Innenhof des Andreasstiftes um jeweils 19 Uhr die Möglichkeit. Am 23. Juli gibt es eine besondere Aufführung in der Mond Mond Mond
. Karten für alle Aufführungen sind beim Kartenshop Toto-Lotto Neef am Neumarkt erhältlich.