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  • Fr., 03. April 2015, 20:53 Uhr
    Wormser Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) wählt neuen Vorstand / KPV will Themen der CDU-Fraktionen aus Stadtteilen noch stärker bündeln und im Verbund lösen

    Monika Stellmann ist neue Vorsitzende der KPV Worms

    Monika Stellmann (3.v.rechts) freut sich auf die neue Aufgabe und stellt das Vorstands-Team vor.


    Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU (KPV) Worms hat eine neue Vorsitzende: Einstimmig wurde Monika Stellmann in dieses Amt gewählt, die auch Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Horchheim/Weinsheim ist. Vorgeschlagen hatte sie der bisherige Vorsitzende, Adolf Kessel, der sich freut, dass mit Monika Stellmann eine erfahrene und engagierte Kommunalpolitikerin an der Spitze der KPV steht. Stellvertreter wurde Christof Kühn, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Neben Kessel wurden als Beisitzer gewählt: Annelie Büssow, Klaus Harthausen, Johann Nock, Irmtraud Seckler und Hans-Peter Weiler. Irmtraud Seckler, die an diesem Tag als Neumitglied in der KPV begrüßt werden könnte, schaffte den Sprung in die Vorstands-Riege aus dem Stand heraus.

    Die KPV Versammlung gedachte auch ihrem Mitglied Friedrich Spiegel, der im Februar im Alter von 82 Jahren gestorben war. Spiegel saß über viele Jahrzehnte für die CDU im Stadtrat und gehörte mehr als 50 Jahre lang der Union an. Ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit war der Umweltschutz, dem er sich schon früh verschrieben hatte – zu einer Zeit, als das Thema längst noch nicht in aller Munde war.

    Bereits Erfahrungen vorhanden
    Stellmann will unter dem Dach der KPV die CDU-Ortsbeiratsfraktionen zusammenbringen, wenn es um Probleme geht, die mehrere Stadtteile betreffen. Erfahrung mit solcher Zusammenarbeit hat sie bereits, weil sie einem CDU-Ortsverband vorsteht, der aus zwei Stadtteilen besteht.

    Der Beigeordnete Waldemar Herder berichtete als Gastreferent über die Situation und die geplante Unterstützung von Flüchtlingen in Worms. Zudem gab er einen ausführlichen Überblick über die soziale Lage in der Nibelungenstadt und zeigte auf, wie die Bildungschancen verteilt sind.

    Die KPV, die auch bei der Vorbereitung kommunalpolitisch relevanter Gesetze mitwirkt, richtet ebenso Info- und Bildungsveranstaltungen aus, um die Arbeit der Union auf der Ebene der Städte und Gemeinden zu koordinieren. In Kessels Amtszeit hatte es ein mehrtägiges Seminar für Wormser Unionsmitglieder gegeben. Auch beim Thema ÖPNV hatte sich die KPV Worms mit eigenen Beiträgen hervorgetan.

    Mehr Spielraum durch mehr Geld
    Kessel warf als Landtagsabgeordneter auch einen Blick aus Landessicht auf die KPV: Er begrüßte die vom Bund angekündigte Finanzspritze für die Kommunen in Rheinland-Pfalz. Mit dem zusätzlichen Geld, das Rheinland-Pfalz für finanzschwache Kommunen erhalte, habe auch Worms die Chance, wieder mehr Spielraum für Investitionen zurückzuerhalten. Gleichzeitig forderte Kessel aber die rot-grüne Landesregierung auf "jeden Euro" an die Kommunen weiterzugeben. Auch müsse das Land endlich selbst aktiv werden und die Kommunen mehr unterstützen.

     

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