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  • Di., 28. Januar 2014, 21:14 Uhr
    CDU will Horchheimer Infrastruktur weiter verbessern, der Grundschule helfen und Vereine unterstützen

    Monika Stellmann soll Ortsvorsteherin werden

    Einstimmig haben die Horchheimer Mitglieder des CDU-Ortsverbands Horchheim-Weinsheim ihre Vorsitzende, Monika Stellmann, zur Ortsvorsteher-Kandidatin für Horchheim gewählt. „Ich nehme die Wahl sehr gerne an“, sagte Stellmann im Sportheim des SVH, wohin die Union eingeladen hatte, und freute sich über den großen Rückhalt bei den Mitgliedern.

    Die 46-jährige verheiratete Mutter von drei Kindern und gelernte Industriekauffrau ist kein unbeschriebenes Blatt bei den Christdemokraten: Seit 2009 gehört Monika Stellmann dem Ortsbeirat an und nimmt dort die Funktion der stellvertretenden Fraktionssprecherin wahr. Seit 2010 zählt sie auch als kooptiertes Mitglied zur CDU-Stadtratsfraktion. Seit vorletztem Jahr hat sie zudem das Amt der Vorsitzenden des CDU-Ortsverbands Horchheim-Weinsheim inne. Weiterhin ist Monika Stellmann Bildungsbeauftragte der katholischen Kirche im Eisbachtal.

    Anzahl der Ortsbeiratssitze steigern
    Vier Sitze hat die CDU derzeit im Ortsbeirat, wobei ursprünglich fünf Kandidaten der elf Plätze über die CDU-Liste gewählt worden waren. Diese Anzahl soll nun ausgebaut werden bei der Kommunalwahl im Mai.

    Folgende Kandidaten sind in dieser Rangfolge in großer Harmonie gewählt worden für die Ortsbeiratsliste: Monika Stellmann, Dr. Rupert Wagner, Udo Stegmann, Dr. Rupert Schnell, Marie Gymnich, Bärbel Felkel, Friedrich Schwahn, Stephan Felkel, Benjamin Kloos, Walter Schubert und Ingo Donsbach.

    „Wir haben in Horchheim eine gute Infrastruktur, die gilt es zu erhalten und noch weiter zu verbessern“, sagte Stellmann nach ihrer Wahl. Zahlreiche Vereine, ehrenamtliche Initiativen, zwei Schulen und zahlreiche Geschäfte sowie Fachgeschäfte bereicherten und prägten das Leben in dem Vorort. Insbesondere bei der Grundschule wollen wir uns nicht nur für die sorgfältige Sanierung des Gebäudes einsetzen, sondern sehen auch im Hinblick auf die Personalausstattung Handlungsbedarf, sagte sie, „Wir haben hier bereits unsere Unterstützung zugesagt“.

    Verkehrssituation verbessern
    Als weitere besondere Schwerpunkte nannte sie die Verbesserung der Verkehrssituation in Horchheim und die Unterstützung der Vereine. Der Fraktionssprecher im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin, der auch Versammlungsleiter war, lobte die Geschlossenheit und „konzentrierte Arbeit“, mit der die Mitglieder ihre Kandidaten aufgestellt hatten und wünschte Erfolg.

    Hans-Peter Weiler als Gastreferent
    Abenheims Ortsvorsteher Hans-Peter Weiler (CDU), der als Gastreferent eingeladen war, sah in Stellmann eine Ortsvorsteher-Kandidatin, die seit Jahren vielfältig engagiert ist, aber auch selbst motivieren kann. Er würdigte die Leistungen des Ortsverbands, über die auch jährlich in einem Heft informiert wird, das an die Haushalte im Vorort verteilt wird und das er auch im Stadtrat erhalten hatte. Gerade weil es in der Kommunalpolitik länger dauere als in der freien Wirtschaft, bis eine Idee in die Wirklichkeit umgesetzt werden könne, weil der demokratische Prozess eben seine Zeit brauche und sich die Finanzierung für Projekte oft nach komplizierten Schlüsseln aus verschiedenen Töpfen speise, sei es gut, wenn die Mitglieder darüber informierten, was vor Ort wirklich alles erreicht worden sei.

    Weiler: Erfolg furch Geduld und Ausdauer
    Weiler, der inzwischen auf 25 Jahre Arbeit im Ortsbeirat und 20 Jahre im Stadtrat zurückblicken kann, sagte, Geduld und Ausdauer seien nötig für den Erfolg. Hinzukommen müsse die Bereitschaft, auch mal dicke Bretter zu bohren. „Die Kommunalwahlen in diesem Jahr werden spannend“, vermutete er, weil in etlichen Wormser Vororten der bisherige Ortsvorsteher oder die bisherige Ortsvorsteherin nicht mehr antritt.

    Bei der Neubesetzung dieser Ämter schaue der Wähler weniger nach der Partei, sondern ganz besonders auf die Person. „Das ist immer auch eine Chance“. Der Wähler durchschaue sehr wohl, wer es ernst meine mit der Kandidatur: Gewählt würden meist die Menschen, die sich schon vor der Listenaufstellung über längere Zeit engagiert hätten, die Kontakte knüpfen könnten, in der Öffentlichkeit präsent seien und sich am Ortsleben beteiligten.

     

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