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  • Mo., 03. März 2025, 15:35 Uhr
    FUSSBALL: TuS mischt im Titelrennen in der A-Klasse Alzey-Worms mit

    Monsheim ist im Aufstiegskampf dabei

    Zwei Aufgaben hat Tobias Peschel (rotes Trikot) für sein Team zu bewältigen. Seinen Trainer als Co zu unterstützen und vorne als Torjäger zu brillieren.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Vor dem Start in die Saison schon als der Geheimfavorit gehalten, wird der TuS Monsheim seinen Vorschusslorbeeren gerecht. Sie stehen mittendrin im Aufstiegsrennen der A-Klasse Alzey-Worms. Als Tabellenvierter beträgt der Rückstand zum Spitzenreiter fünf Punkte. Zum Tabellenzweiten, TSG Pfeddersheim II, ist es nur ein Punkt Unterschied. 

    Seit dem Aufstieg im Coronajahr 2020 wurde die Klasse erst einmal gehalten. Bevor in den letzten zwei Spielzeiten der Weg nach oben angezeigt wurde. Das eigene Saisonziel war der Angriff auf die vorderen Plätze. Sie wissen, was in ihrer Mannschaft stecken kann – wobei das Thema Aufstieg innerhalb der Mannschaft durchaus ein Thema ist, aber nicht unbedingt in dieser Saison passieren muss.

    Angesprochen auf den möglichen großen Erfolg für den Verein, schiebt Spielertrainer Tobias Hess mit einem leichten Augenzwinkern erst einmal zur Seite. „Wir wissen, dass wir erstmal gut in die Rückrunde starten müssen und dann sehen wir weiter.“ Aber alle in Monsheim seien bereit für den nächsten Schritt. „Wir wollten von Anfang an, oben mitspielen und wenn man das schon als Saisonziel festmacht, ist es klar, dass man auch den nächsten Schritt gehen will. Der Vorstand steht in jeder Hinsicht hinter uns.“

    Herausforderung nach der Winterpause

    Die Winterpause kam sehr ungünstig. In den letzten acht Partien ging der TuS sieben Mal als Sieger vom Feld. Für Tobias Hess ist das Amt des Spielertrainers Neuland. Es ist seine erste Station, Verantwortung zu tragen. Nach etlichen Jahren beim VfR Grünstadt in der Landesliga landete er wieder bei seinem Heimatverein. Eine neue Erfahrung für den jungen Coach. „Bei Nico Müller, Grünstadt, oder auch bei Volker Schulze, Daniel Bohm und Stefan Wedel, in meiner Zeit in Monsheim, konnte ich mir das eine oder andere abschauen. Das hat auf jeden Fall geholfen. Aber ich bin auch mit meiner Mannschaft in einem ehrlichen Austausch. Es ist zweifelsohne ein Entwicklungsprozess für mich.“

    Sein bisheriges Saisonfazit fällt sehr positiv aus. Er sieht das seine Jungs lernbereit sind und viele Dinge, die trainiert oder analysiert werden, auch umgesetzt werden. Eine starke Heimbilanz, steht eine durchwachsene Bilanz in der Fremde gegenüber. Genau dort fehlt noch die Konstanz in den Leistungen. Große Erfolge gegen Gau-Odernheim oder Wörrstadt stehen unnötige Punktverluste gegen Leiselheim oder Pfiffligheim dagegen.

    „Diese Spiele zu analysieren würden den Rahmen sprengen. Grundsätzlich kann in dieser Liga Jeder Jeden schlagen. Wenn man glaubt einen Schritt weniger machen zu müssen, wird man nicht in dieser Liga als Sieger vom Platz gehen“, bringt Tobias Hess die Stärke dieser Liga ins Spiel. Für ihn ist die A-Klasse besser geworden. In den letzten Jahren waren immer wieder sogenannte Übermannschaften dabei, die das Titelrennen schon früh entschieden haben. Jetzt zählt er noch sechs Teams zu den Favoriten. 

    Unterstützung im Training

    Unterstützung kommt in der Trainingsarbeit vom spielenden Co-Trainer Tobias Peschel und von der Seitenlinie kommt noch Lars Wernecke hinzu. „Wenn wir beide auf dem Platz stehen, ist es manchmal nicht einfach, unter den Emotionen Entscheidungen zu treffen“. Darum ist es für den Cheftrainer wichtig, mit Lars einen weiteren Helfer zu besitzen. Zur Wahrheit gehört auch, dass die Mannschaft es dem Trainerteam nicht besonders schwer macht. Das Engagement und die Trainingsbeteiligung bezeichnen sie als Top.

    Aus seiner früheren Zeit als Spieler beim TuS sind kaum noch ehemalige Kollegen übriggeblieben. Weil er früher öfters als Zuschauer dabei war, kannte Tobias trotzdem einige Spieler. Das kann bei einem Neuanfang natürlich helfen. Tobias Hess: „Man muss aber immer aufpassen, dass eine gewisse Hierarchie beibehalten wird.“ Der TuS Monsheim steht auch für eine gewisse Konstanz. Es gab nie eine hohe Fluktuation. Die Kameradschaft steht im Vordergrund.

    Auch Jugend eingebunden

    Es wird immer versucht, junge Spieler aus der JSG Wonnegau einzubinden. Ein wichtiger Weg für Tobias Hess. „Ich denke, dass eine ordentliche Jugendarbeit, ein gutes Fundament für die Zukunft darstellt.“ Dafür steht die JSG Wonnegau und das schon seit Jahren. Große Veränderungen gab es im Kader in der Winterpause nicht. Nur Langzeitverletzte sind zu beklagen.

    Der TuS hat noch alle Chancen die Saison zu krönen. Was für Tobias Hess auch nicht unmöglich scheint. „Wir haben gezeigt, dass wir zu den Top-Teams gehören. Um am Ende oben zu stehen, müssen viele Faktoren stimmen. Etwas Glück gehört dazu und der restliche Kader sollte verletzungsfrei bleiben.“

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