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  • Sa., 28. April 2018, 23:43 Uhr
    Großer Kampfgeist: Linus Stimmel finisht sein erstes Rennen in der Weltelite auf den Bermudas

    Motivationskick für neue Trainingsreize

    Finishte auf den Bermudas und blickt optimistisch auf das nächste Rennen in Astana: Linus Stimmel.


    Mit Platz 41 aus dem Starterfeld von 52 Athleten reist der erst 21-jährige Linus Stimmel von seinem ersten World Series (WTS) Rennen – der ersten internationalen Triathlonliga – nach Hause. Die Weltelite des internationalen Triathlons auf der Sprint- und Kurzdistanz machte Station in Bermudas. Das zweite der insgesamt acht Rennen der WTS zeigte seine Schwierigkeit auf der anspruchsvollen Radstrecke, welche insgesamt zehn Runden von jeweils vier Kilometer beinhaltete. Das Rennen begann mit einem Kopfsprung aus zwei Meter Höhe. Dann ging es auf zwei 750 Meter Schwimmrunden, auf welcher Stimmel besonders im zweiten Schwimmabschnitt mit einer guten Leistung, das Wasser an Position 33 nach 19:20 Minuten verlassen konnte.

    Durchschnittliche Wattleistung

    Auf dem Rad machte sich die zurückliegende Erkältungsphase bemerkbar. Mit geforderten Antritten von über zwei Minuten und 800 Watt, konnte Stimmel bei seinem ersten WTS-Rennen nicht mithalten. So dass sich der stimmel-sports-Athlet am Ende mit drei weiteren Wettstreitern und Antritten um die 700 Watt die anspruchsvollen 40 Radkilometer bewältigte. Am Ende stand eine durchschnittliche Wattleistung von 327 Watt auf dem Tacho und der Wormser Profitriathlet, welcher einer der drei nominierten deutschen Athleten für Bermudas war, war froh als er das Rad verlassen konnte und in die Laufschuhe schlüpfen konnte.

    Extreme hartes Rennen

    Am Ende konnte Stimmel nach 2:05:18 Stunden das Ziel erreichen und mit großem Kampfgeist sein erstes WTS-Rennen finishen. Mit Blick auf die insgesamt zehn Aussteiger bei diesem Rennen sowie die fast zehn Minuten längere Renndauer wird die extreme Härte des Rennens auf den Bermudainseln deutlich. „Ich nehme viele Erfahrungen von meinem ersten WTS-Rennen mit und lerne mit jeder Erfahrung dazu, um mich stetig weiter zu verbessern“, so Stimmel im Ziel. Die nächste Station wird für den Stimmel-Athleten am 19. Mai der World Cup in Astana (Kasachstan), bei der er wieder an neuen Stellschrauben arbeiten will.
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