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  • Do., 13. Dezember 2018, 13:35 Uhr
    DIE LINKE Worms im Gespräch mit Anwohnern der Gernostraße in Worms

    Müllabfuhr ist für alle da!

    Der Fraktionsvorsitzende im Stadtrat DIE LINKE Worms, Franz Lieffertz, ist wieder einmal negativ überrascht. Während in seinem Stadtteil Pfeddersheim der Müll pünktlich und korrekt jeden Monat abgeholt wird, scheint dies in anderen Stadtteilen nicht immer der Fall zu sein.

    Anwohner  der Häuser der Wohnungsbau GmbH in der Gernotstrasse informierten ihn über die mangelhafte Leerung der Mülltonnen in ihrer Straße.

    Der Stadtrat und der Sprecher der LINKEN Worms Georg Gräff stellten am 1. Dezember 2018 bei einem Ortstermin fest, dass der Leerungstermin schon wieder zwei Tage überschritten war. Die Mülltonnen waren voll, der Müll lag teilweise auf der Straße und dazu unsortiert in den Tonnen.

    In Gesprächen mit den Bewohnern kam heraus, dass Mensch aus der Umgebung ihren Müll schnell und illegal ohne Rücksicht auf die Trennung in die Mülltonnen der Wohnungsbauhäuser werfen. Sie beschwerten sich, dass der ebwo die Entleerung verweigert, wenn falsch getrennt wird. Die Folge sind unhygienische Zustände und das Anlocken von Ratten. Die Menschen, vor allem die Kinder in dieser Straße, sind gesundheitlich gefährdet. Außerdem haben sie Angst, dass sie als Bewohner  der Häuser in ein negatives Licht gerückt zu werden. Nach Aussagen der Bewohner kennen sie den Hausmeister nicht, bei dem sie sich beschweren könnten.

    Die LINKE fordert in einem Schreiben den Oberbürgermeister und die Wohnungsbau GmbH auf, die Mülltonnen einzuzäunen, damit keine Unbefugten ihren Müll in den hauseigenen Tonnen entleeren können Sie hat gebeten, dieses Problem zu lösen.

    Ebenfalls hat die LINKE den ebwo und den Oberbürgermeister schriftlich aufgefordert, sofort den Müll immer und rechtzeitig abzuholen, gleichgültig wie der Müll getrennt ist. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Auch wenn der Müll nicht ordentlich getrennt ist, muss der ebwo den Müll mitnehmen und kann aber dem Vermieter, also der Wohnungsbau, die Kosten der zusätzlichen Trennung in Rechnung stellen.

    Es gibt dazu noch einige andere Probleme. DIE LINKE Worms und die Stadtratsfraktion fordern die Stadtverwaltung auf, für das Gebiet um die Gernotstraße eine Quartiermanager einzustellen, welcher sich um die Sorgen und Nöte der Bewohner kümmert.

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