KLINIKUM: Wormser Näh- und Strickstube spendet rund 100 Kopfbedeckungen
Mützen für Chemo- und Palliativpatienten
Dr. Miriam Siry-Gredigk, Oberärztin Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (links), Sandra Henning (Mitte) von der Wormser Näh- und Strickstube und Tanja Hammerle, Stabsstelle Fundraising bei der Übergabe der Mützen.
Die Wormser Näh- und Strickstube spendet rund 100 Stoff- und Strickmützen an das Klinikum Worms. Die liebevoll in Handarbeit gefertigten Mützen in verschiedenen Größen und Passformen wurden am 15. September 2020 von Sandra Hennig von der Wormser Näh- und Strickstube übergeben. Die Mützen sind für Chemo- und Palliativpatientinnen und -patienten bestimmt, die diese ab sofort unentgeltlich erhalten können.
Henning, die leidenschaftlich gerne näht, entwickelte ein persönliches Bewusstsein dafür, wie wichtig für Krebspatienten eine schöne Kopfbedeckung sein kann: „Ein gesunder Mensch geht zum Friseur, wenn er oder sie sich etwas Gutes tun will. Das ist natürlich nicht möglich, wenn Haare fehlen. Ich möchte mit meiner Spende den betroffenen Patientinnen und Patienten am Klinikum Worms eine Freude machen.“ Aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Freizeit soll schon bald ein Verein entstehen.
Zusätzlich übergab Henning etliche selbstgenähte Portkissen sowie vom befreundeten Verein Strickbrust e.V. gespendete Brustprothesen aus Baumwolle bzw. Acrylwolle für Brustkrebspatientinnen, die sich einer Mastektomie unterzogen haben.
Tanja Hammerle, Stabsstelle Fundraising, und Dr. Miriam Siry-Gredigk, Oberärztin in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, nahmen die Spende dankend entgegen und zeigten sich glücklich über so viel privates Engagement: „Wir möchten uns bei Frau Henning für Ihren großartigen Einsatz im Namen unserer Patientinnen und Patienten ganz herzlich bedanken.“