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  • Mo., 16. Dezember 2013, 16:50 Uhr
    Entsorgungs- und Baubetrieb Worms gibt Tipps, wie zu Weihnachten Müll vermieden und die Umwelt geschont werden kann

    Müll vermeiden und Umwelt schonen in der Weihnachtszeit

    In der Weihnachtszeit wird es erfahrungsgemäß eng in der Mülltonne. Allein der Papierverbrauch steigt erwiesenermaßen um 10%. Aber auch die Menge an Verpackungs- und Lebensmittelabfällen erhöht sich an Weihnachten um rund 15%. Der Entsorgungs- und Baubetrieb (ebwo) gibt Tipps, wie Umwelt, Tonne und Geldbeutel nicht nur an Weihnachten geschont werden können.

    Schön verpacken ohne Geschenkpapier
    Geschenke lassen sich z. B. auch kreativ in einem dekorativen Geschirrhandtuch, einer Tischdecke oder einem schönen Stoffrest verpacken. Der Vorteil: Diese Verpackung kann anschließend weiter verwendet werden. Auch Zeitungspapier kann stilvoll aussehen, wenn farbige Akzente gesetzt werden. Kreative Ideen dazu gibt es im Internet. Von Kinderhand bemaltes Papier als Verpackung erfreut Eltern wie auch Großeltern gleichermaßen und trägt ebenso dazu bei, Müll zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Aber auch alte Dosen, Schachteln, beklebte Kartons, Einmachgläser, Kissenbezüge, Stoffbeutel oder Butterbrotpapier können ebenso als kreative Verpackungen Verwendung finden.

    Fein essen gehen oder der Rest vom Weihnachtsschmaus
    Speisereste, die im Restaurant anfallen, werden garantiert entsorgt. Wenn die Portion zu groß war, gilt längst nicht mehr als unfein, sich die Reste einpacken zu lassen, sondern ist Ausdruck nachhaltigen Handelns. Auch größere Reste vom selbst zubereiteten Weihnachtsschmaus landen leider viel zu oft in der Biotonne, denn oft wird einfach zu viel eingekauft und gekocht. Statt die Reste vom Weihnachtsessen wegzuwerfen, können diese auch problemlos eingefroren werden. Selbstgekochtes hält sich im Tiefkühlfach bei -18°C bis zu 3 Monate.

    Hat das Geschenk nicht gefallen?
    Man kann mit seinem Weihnachtsgeschenk partout nichts anfangen? Kein Problem: Ein Blick auf die Verschenk- und Tauschbörse des ebwo im Internet (www.ebwo.de) könnte das Problem lösen.

    Batteriebetrieben muss nicht sein
    Oft sind es die kleinen Dinge, die die Umwelt belasten, wie etwa die Knopfbatterie in der sprechenden oder singenden Grußkarte. Diese landet nach kurzem Spaß oft fälschlicherweise in der Papier- oder Restmülltonne. Aber auch ausgedientes, batteriebetriebenes Kinderspielzeug wird der Einfachheit halber oft in den Restmüll geworfen. Elektro- und Elektronikgeräte enthalten aber wertvolle Rohstoffe wie z.B. Kupfer, Aluminium oder auch Gold. Kleingeräte wie Elektrorasierer, MP3-Player und Co. Sollten daher kostenlos auf dem Abfallwirtschaftshof, Bobenheimer Straße 1, entsorgt werden. Dadurch werden nicht nur Ressourcen gespart, auch die oftmals enthaltenen Schadstoffe können gezielt entnommen und entsorgt werden. Neue Elektro- und Elektronikgeräte müssen bereits seit einigen Jahren mit dem Symbol der durchgestrichenen Restabfalltonne gekennzeichnet werden.

    Generell ist Sortieren das A und O. Je besser die Trennung der einzelnen Abfälle und Wertstoffe erfolgt, desto weniger muss in die Mülltonne. Reicht die Restabfalltonne dann trotzdem nicht aus, können die gebührenpflichtigen Abfallsäcke (2,80 € pro Stück) benutzt werden. Beim Abfallwirtschaftshof können Papier und Wertstoffe kostenlos abgegeben werden. Für Restmüll fällt eine Gebühr in Höhe von 1,80 € pro 90-Liter an.  Den Online-Abfallkalender 2014 mit Erinnerungsservice findet man im Internet unter www.ebwo.de.

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