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  • Mi., 07. Dezember 2016, 13:42 Uhr
    Wormser Museen werben im Verbund auf neuem Portal „www.museen-worms.de“ / Start mit neuer Homepage des Nibelungenmuseums

    Museen sollen stärker vermarktet werden 

    Die neue Homepage des Nibelungenmuseum gehört zum Konzert des Verbundes.


    Worms will sich in der Museumslandschaft noch stärker positionieren. Dazu hat der Kulturausschuss in seiner letzten Sitzung einen Prüfungsauftrag an die Verwaltung verabschiedet, ein gemeinsames Marketing für die vier Wormser Museen – Nibelungenmuseum, Museum der Stadt Worms im Andreasstift, Jüdisches Museum und Museum Heylshof – zu erarbeiten. Zuvor hatten die vier Einrichtungen gemeinsame Möglichkeiten und Vorschläge aufgezeigt, im Verbund aufzutreten.

    „Im interkommunalen Wettbewerb ist eine starke Präsenz vor allem in den digitalen Medien heute unabdingbar, um als Museum überhaupt wahrgenommen zu werden. Wenn es dann in einer Stadt gleich vier Häuser gibt, liegt die Stärke im Verbund“, erläutert Bürgermeister Kosubek das neue Konzept, dass mit dem Slogan „Eine Stadt – vier Häuser“ werben soll.

    Den Anfang macht nun das Nibelungenmuseum, dessen Homepage vollständig überarbeitet wurde. „Wir haben vor allem deutlich ,entschlackt’, die neuen Internetseiten sind übersichtlich und prägnant, wir zeigen die wesentlichen Stärken des Museums und bieten unter anderem mehr Service für Gruppen und Kinder“, beschreibt Ulrich Mieland, Verwaltungsleiter des Nibelungenmuseums, einige der Veränderungen.

    „Seit der Zusammenführung der Museen haben wir intern an der Weiterentwicklung gemeinsamer Programme gearbeitet und unter anderem die Museumspädagogik ausgeweitet. Eine weitere engere Verzahnung der Häuser in der Vermarktung ist da der nächste logische Schritt, den wir sehr begrüßen“, ergänzt Dr. Olaf Mückain, wissenschaftlicher Leiter des Nibelungenmuseums und des Museums der Stadt sowie Kurator des Museums Heylshof.

    Alleinstellungsmerkmale hervorheben
    „Es macht am Markt wenig Sinn, all das aufzuzählen, was alle anderen Museen auch haben, wir müssen unsere Alleinstellungsmerkmale hervorheben und handfeste Gründe nennen, warum gerade unsere Museen einen Besuch wert sind“, beschreibt der Internetbeauftragte der Stadt Worms, Daniel Körbel, das gemeinsame Vorgehen. 

    Neben dem sogenannten „Relaunch“ der Homepage des Nibelungenmuseums ist deshalb auch ein gemeinsames Portal „www.museen-worms.de“ entstanden, in dem sich alle Wormser Museen präsentieren. Für jedes Haus gibt es jetzt auch die Rubrik „Gut zu wissen“. Darin sind jeweils Fakten zu finden, die das jeweilige Museum einzigartig machen.

    „In enger Abstimmung mit den Museen wollen wir das Konzept weiter umsetzen. Als nächstes erhält das Jüdische Museum eine neue, eigene Homepage, dann das Museum der Stadt im Andreasstift und abschließend der Heylshof, selbstverständlich im Einvernehmen mit dem dortigen Kuratorium. Dann sind wir komplett, beschreibt Bürgermeister Kosubek die Perspektive.

     

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