Schülervorspiel der Jugendmusikschule am Rudi-Stephan-Gymnasium am 30. Januar in der Schulaula
Musikalischer Akzent am Zeugnistag
Die Brüder Niclas und Levi Geier mit Geige und Klavier.
Für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse des Rudi-Stephan-Gymnasiums bekam der Tag der Zeugnisausgabe einen besonderen Akzent: Die ersten beiden Unterrichtsstunden fanden nicht im Klassensaal, sondern in der Aula des BIZ statt, wo Schüler der Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule ein vielseitiges Programm präsentierten. Durch ihre Vorbereitungen auf den Wettbewerb „Jugend musiziert“ am darauffolgenden Wochenende waren die Musiker bestens präpariert und hatten zugleich noch einmal die Gelegenheit, vor größerem Publikum Routine beim öffentlichen Musizieren zu einzuüben.
Fünftklässler machten den Auftakt
Den Auftakt machten die Jüngsten, zwei Fünftklässer der Rudi-Stephan-Gymnasiums. Judith Koch und Timon Stemmberg versetzten auf ihren Oboen ihre Altersgenossen mit zwei Stücken von Cimarosa und Widerkehr ins Staunen, begleitet von den Klavierlehrern Claudia Spitz-Streich und Henning Scharf. Darauf folgten die Geschwister Xixi und Kai Gabel, die mit Geige und Klavier einen Satz aus Beethovens berühmter Frühlingssonate und ein Scherzo von Brahms präsentierten.
Ebenfalls von Brahms: ein Satz aus der Sonate in E-moll, vorgetragen von Olga Borzaja am Cello, begleitet am Klavier von Emilie Granson. Modernere Töne kamen aus Christian Panzers Horn, der mit der „Laudatio für Horn solo“ von Bernhard Krol ein solistisches Stück aus dem 20. Jahrhundert darbot. Zum Abschluss bekamen die jungen Zuhörer ein weiteres Duo mit Geige und Klavier zu hören: Die Brüder Niclas und Levi Geier zeigten mit einem Satz aus einer Prokofieff-Sonate und der „„Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns ihr Können.
Mit begeistertem Applaus bedankten sich die Fünft- und Sechstklässer bei den jungen Musikern und wünschten Ihnen so viel Erfolg beim bevorstehenden Wettbewerb.