Lucie-Kölsch-Musikschule konzertierte Serenade zur 1.250-Jahr-Feier im Tor zum Eisbachtal
Musikalisches Feuerwerk in Horchheim
Mit den Musikern freuen sich Hans-Werner Müller, Vorsitzender des Heimat- und Brauchtumsvereins (hintere Reihe 2. v.l.), sowie Günter Hammerle (Organisator Jubiläum), Ortsvorsteher Volker Janson und Moderator Markus Holzmann (3 bis 1. v.r.)
„Hören und Genießen“ lautete das Motto einer Serenade der Lucie-Kölsch-Musikschule im Rahmen der 1.250-Jahr-Feier von Horchheim und die Musiker brannten ein wahres Feuerwerk ab. Zum Auftakt zeigten Alexandra Shofman und Leonie Hardt – Violine mit dem Konzert für zwei Violinen Allegro von Johann Sebastian Bach ihr können, bevor Lisa Lainsbury mit ihrer Querflöte gleich fünf Werke von Anna Amalia, Prinzessin von Preußen mit der Sonate für Flöte und Klavier, Adagio, Allegretto, Allegro ma non troppo und sowie Largo und Allegro von Gaetano Donizetti zum Besten gab.
Im Interview mit Moderator Markus Holzmann, der humorvoll und souverän den Abend gestaltete, gab sie einen Einblick in die für ein solches Konzert nötige Probenarbeit und die Leidenschaft für ihr Instrument. Auch Samuel Langlitz mit der Violine mit „Melodie“ von Peter Tschaikowsky und Jan Yang am Klavier mit Sergey Rachmaninovs Apassionato, eines von 17 Werken aus den Etudes Tableaux zeigten Ihr großes Können. Über große Begeisterungsstürme des Publikums konnten sich Niklas Geier mit der Geige (Carmen-Fantasie Allegro moderato von Pablo de Sarasate) und Andrej Wosnitza mit der Viola (Konzertstück F – Dur Assez animé von George Enescu) freuen, honorierte das Publikum das schwere Spiel ohne Noten durch minutenlangen Beifall. Begleitet wurden die jungen Musiker von ihren Lehrerinnen Olga Nodel und Claudia Spitz-Streich am Klavier.
Ortsvorsteher Volker Janson bedankte sich bei den Musikerinnen und Musikern sowie ihrem Schulleiter Wolfgang Neidhöfer und bezeichnete das Konzert als „wahren Hörgenuß“ – zurecht wie im die Besucher zustimmten.