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  • Di., 15. Juli 2014, 10:05 Uhr
    Schüler der städtischen Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule bei Wettbewerb „Jugend musiziert“

    Musizieren wie die Weltmeister



    Schüler, Lehrer und Leiter der Jugendmusikschule ließen sich das Eis schmecken, zu dem Dezernent Waldemar Herder (hinten; Mitte links) eingeladen hatte.


    Ihr seid die Weltmeister von Worms“, lobte Dezernent Waldemar Herder nun die fünf  Schüler der städtischen Lucie-Kölsch-Jugendmusikschule, die beim Bundesentscheid des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ beachtliche Platzierungen erreicht haben. In allen fünf Wertungskategorien, in denen sie auf Bundesebene teilnahmen, konnten die Jugendlichen aus der Nibelungenstadt Preise erzielen. 

    Jan Yang (Klavier) erreichte in seiner Altersgruppe in der Wertung „Klavier solo“  20 Punkte und damit den dritten Preis. Zweite Preise belegten Kai und Xixi Gabel (Violine) sowie Niklas und Levi Geier (Violine) bei den „Streicherensembles – gleiche Instrumente“. Beide Ensembles erreichten jeweils 22 Punkte. Höchstpunktzahlen gab es für Christian Panzer (Horn, Blechbläserensemble und Lisa Lainsbury (Querflöte, Holzbläserensemble). Mit jeweils 25 Punkten erreichten beide einen ersten Platz.

    Als kleines Dankeschön für die herausragenden Leistungen hatte Waldemar Herder die Jugendlichen und ihre Lehrer zu einem erfrischenden Eis eingeladen. „Ihr habt ja in der Vorbereitungszeit sicherlich die ein oder andere Stunde bei Sonnenschein drinnen verbracht, denn ich weiß, wie viel Üben hinter diesem Erfolg steckt“, ist sich der Dezernent, selbst Musiker, der Anstrengungen, die eine solche Leistung mit sich bringt, bewusst.

    Er selbst bekannte sich als großer Fan der Jugendmusikschule: „Ich freue mich immer auf eure Auftritte und empfinde es als besondere Auszeichnung, dass ihr bei vielen Veranstaltungen die Kultur unserer Stadt nach außen tragt“, betonte Herder.

    Nicht zuletzt ist der große Erfolg der Wormser Schüler jedoch auch der guten Arbeit der Jugendmusikschule und deren Lehrkräften geschuldet. Und auch die Eltern der jungen Musiker spielen keine unwesentliche Rolle. „Ohne Motivatoren geht es nicht“, weiß Reinhard Volz, Leiter der Jugendmusikschule. Bei „Jugend musiziert“ beteiligten sich auch deutlich jüngere Schüler, so Volz. „Für sie sind unsere erfolgreichen ,Großen’ natürlich auch ein Anreiz zum Üben.“

    Lisa Lainsbury, die beim Wettbewerb im Duo antrat, war einige Tage zuvor bereits in Schwetzingen, der Heimat ihrer Duettpartnerin, geehrt worden. Auch der Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl hatte lobende Worte für die Leistung der musikalischen Talente gefunden. „Seit vielen Jahren kooperieren die Jugendmusikschulen beider Städte miteinander – und das mit großem Erfolg“, so Pöltl.

    Ob sie auch beruflich einen musikalischen Weg einschlagen, steht für die jungen Musiker noch in den Sternen, denn der Weg als Berufsmusiker ist beschwerlich. „Aber nichts desto trotz wird die Musik immer Teil eures Lebens bleiben und ich wünsche euch, dass ihr Erfüllung darin findet“, betonte Dezernent Herder.

     

     

     

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