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  • Do., 27. April 2017, 13:58 Uhr
    Beschäftigte der Stadt Worms trainieren in ihrer Freizeit ihren Bewegungsapparat / Teilnehmer einer 8-Wochen-Studie in Zusammenarbeit mit dem Westendbad Friess in Worms

    Muskeln stärken und an Mobilität gewinnen

    Westend-Bad-Chef Martin Friess (li.) erklärte Sportdezernent Uwe Franz (2.v.li.), Gesundheitsmanagerin Henriette Rolink (4.v.li.) sowie den aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie den Geräteparcours.


    Wie beweglich sind Sie noch? „Dieser Frage werden wir zunächst nachgehen und dann ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Trainingsprogramm konzipieren“, verriet Westendbad-Chef Martin Friess den städtischen Beschäftigten, die sich am vergangenen Dienstagabend nach ihrer beruflichen Tätigkeit beim Physiotherapiespezialisten in der Windthorststraße in Worms eingefunden hatten. Insgesamt 21 Männer und Frauen sind es, die sich bereit erklärt haben, an der 8-Wochen-Studie im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadt Worms auf Initiative von Gesundheitsmanagerin Henriette Rolink teilzunehmen. In der Hoffnung, nach diesem Zeitraum schon eine Besserung ihrer Beschwerden im Nacken-Schulter-Bereich feststellen zu können. Und sie sind nicht die Einzigen, die aufgrund einseitiger Sitz- oder Körperhaltungen mit der Zeit gesundheitliche Probleme bekommen haben.

    Laut eines Gesundheitsberichtes der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland gehören funktionelle Störungen des Bewegungsapparats zu den typischen Zivilisationskrankheiten. Stundenlanges und oftmals falsches Sitzen vor dem PC beispielsweise bleibt nicht ohne Folgen, sofern kein sportlicher Ausgleich geschaffen wird. Die damit verbundenen krankheitsbedingten Ausfälle häufen sich in deutschen Firmen. Moderne Unternehmen, wie der Konzern Stadt Worms, haben erkannt, dass ein nachhaltiges Betriebliches Gesundheitsmanagement die Krankheitsraten senken und das Wohlbefinden der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Arbeitsplatz deutlich verbessern kann. Eine Win-win-Situation, von der jeder profitiert. Davon sind auch die 21 Probanden überzeugt, die nun in den kommenden Wochen an die Grenze ihrer Belastbarkeit herangeführt werden, wie es Martin Friess bei der Infoveranstaltung formulierte.

    „Seitens des Stadtvorstandes befürworten wir solche Maßnahmen, die der Gesunderhaltung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen“, lobte Beigeordneter und Sportdezernent Uwe Franz „die seit Wochen und Monaten zu beobachtende bemerkenswerte Entwicklung im Betrieblichen Gesundheitsmanagement unter Leitung von Henriette Rolink“. In seiner Begrüßung der Studienteilnehmer unterstrich der Dezernent die Sinnhaftigkeit der Aktion und ermunterte die Kolleginnen und Kollegen, das auf sie nun zukommende Trainingsprogramm auch bis zum Schluss motiviert durchzuhalten.

    „Wir werden zwei hochwirksame Konzepte anwenden, um die Mobilität zu verbessern und das beeinträchtigte Muskel-Skelett-System wieder auf Vordermann zu bringen“, erklärte Westendbad-Chef Martin Friess, der als Kooperationspartner der Stadt auf das Ergebnis sehr gespannt ist. Zur Anwendung kommen das so genannte fle.xx-Konzept und der e-Gym-Zirkel. Zwei bewährte Systeme, die schon nach relativ kurzer Zeit eine spürbare Besserung der Beschwerden bewirken. Im Juni werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Abschlussveranstaltung der 8-Wochen-Studie dann selbst aus eigener Erfahrung berichten können.
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