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  • Mo., 13. Mai 2019, 09:47 Uhr
    SPD-Ortsverein Hamm sieht sich gut gerüstet für die Kommunalwahl

    „Mut und Ideen gefragt"

    Die SPD Spitzenkandidaten Frank Ritterspach, Jennifer Fröhlich und Oliver Ernst freuen sich über die von den Landfrauen gestaltete Dekoration des Fenster zum Wörth.


    In den letzten Wochen haben sich die Genossen der Altrheingemeinde um Bürgermeisterkandidat Frank Ritterspach intensiv damit beschäftigt, wie sich Hamm für die Zukunft aufstellen kann. Angefangen mit der Zusammenstellung einer Gemeinderatsliste, die Kandidaten aus allen Teilen der Bevölkerung vereint, bis hin zu einem konkreten Programm, welches nach der Wahl umgesetzt werden soll.
    „Wir freuen uns, dass wir für jeden der 16 Listenplätze eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten präsentieren und auch wieder interessierte Nichtmitglieder für eine Mitarbeit gewinnen konnten“, freut sich Bürgermeisterkandidat Ritterspach über die ausgewogene Liste. Auf Listenplatz 1 kandidiert Ritterspach, der seine Erfahrung als gelernter Sparkassenbetriebswirt und Organisator bereits seit fünf Jahren im Gemeinderat einbringt und nun die Zügel selbst in die Hand nehmen möchte. Den zweiten Platz besetzt mit der Vorsitzenden der Jusos Altrhein, Jennifer Fröhlich, eine sehr engagierte junge Frau und angehende Politikwissenschaftlerin. Ihr folgt auf Platz 3 Oliver Ernst, der als Beigeordneter der Verbandsgemeinde Eich sowie der Gemeinde Hamm über langjährige kommunalpolitische Erfahrung verfügt. Komplettiert werden die ersten vier Listenplätze von der umtriebigen AWO Vorsitzenden Ursula Orth.

    Wichtige Zukunftsthemen

    Aus der großen Liste wichtiger Zukunftsthemen habe die SPD die wesentlichen Punkte ausgewählt, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollen, erläutert Oliver Ernst. Ein Schwerpunkt wird dabei die innerdörfliche Entwicklung sein, die durch den demografischen Wandel große Veränderungen für die relativ kleine Gemeinde bringen wird. Denn immer mehr Häuser im alten Ortskern, der mit seinen alten Bauernhäusern und Fischerhäusern den Charme vergangener Jahrzehnte verkörpert, aber auch in den Neubaugebieten der siebziger und achtziger Jahre, werden in den nächsten Jahren leer stehen. Deshalb soll der Zuzug nach Hamm gefördert und ein Bebauungsplan für den Ortskern aufgestellt werden. Aber auch ein neues Miteinander soll im Ort entstehen, erläutert Frank Ritterspach bei der Vorstellung der Themenpalette die Zielsetzung. „Die Hammer Sitten und Bräuche haben eine lange Tradition. Um sie zu bewahren und aktiv in die Zukunft zu überführen, sind Mut und Ideen gefragt“, beschreibt er die Herausforderungen, bei denen er die örtlichen Vereine als Ortsbürgermeister unterstützen möchte. Gerade die zahlreichen im Jahresverlauf stattfindenden Veranstaltungen verlangen den Ehrenamtlichen viel Zeit und Mühe ab, weswegen die SPD neue Kooperationen mit den Beteiligten ausloten will, wie die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt werden kann. Und auch der Hammer Markt Ende September soll mit einem neuen Konzept wieder attraktiv gemacht werden.

    Schutz der heimischen Natur

    Als weiteres wichtiges Anliegen haben sich die Sozialdemokraten den Schutz der heimischen Natur auf die Fahnen geschrieben. Mit dem Hammer Wörth liegt eine Naturschönheit direkt vor den Toren des Dorfes, die für nachfolgende Generationen erhalten werden soll. Hier soll geprüft werden, ob der ehemalige Altrheinarm, der die ehemalige Rheininsel vom Dorf trennt, entschlammt werden kann. Neben all diesen Themen will sich Ritterspach auch um eine transparentere Verwaltung und mehr Bürgerbeteiligung auf der kommunalen Ebene einsetzen. Natürlich sind auch die Gemeindefinanzen ein Thema, um das sich der Sparkassenbetriebswirt kümmern will. Schließlich haben gerade die in den vergangenen Jahren immer wieder für Spannungen im Rat gesorgt. Dabei hätten gerade kleine Kommunen kaum Möglichkeiten, ihre Einnahmesituation zu verbessern, wenn sie auf der anderen Seite keinen Kahlschlag bei den sogenannten freiwilligen Leistungen wie der Jugend- oder Seniorenförderung betreiben wollten. Letztlich seien Gemeinden nämlich keine gewinnorientierten Unternehmen, sondern allein den Bürgern und ihren Bedürfnissen verpflichtet.
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