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  • So., 23. Oktober 2022, 18:48 Uhr
    FUSSBALL: Klarer 4:0 Heimsieg für die TSG Pfeddersheim

    Mut wird belohnt

    Er entwickelt sich immer mehr zum wichtigen Faktor in der TSG Offensive. Kein Weg ist ihm zu weit und er gibt keinen Ball verloren. Mit dem Treffer zum 1:0 sorgte Mehmet Yildiz für die wichtige Führung und bereitete später noch das vierte Tor mustergültig vor. Foto: Felix Diehl


    Endlich konnten die Zuschauer in Pfeddersheim wieder einen Heimsieg feiern. Nach vier Niederlagen am Stück belohnte sich das Team nach einer couragierten Leistung mit dem zweiten Heimsieg der Saison. Der TuS Kirchberg wurde mit 4:0 bezwungen. Honoriert wurde die sehr offensive Ausrichtung der TSG. Trainer Daniel Wilde setzte auf eine sehr stürmische Elf. Zwei gelernte Offensivkräfte bildeten das Außen-Duo in der Defensive. Luca Graciotti über links und Whaaris Bhatti über rechts sollten noch mehr für Wucht sorgen um die Kirchberger Abwehr zu beschäftigen. Das Sturmduo bildete der sehr quirlige Mehmet Yildiz und Sebastian Kaster. Allein die Präsenz von Kaster ist für das Pfeddersheimer Spiel von enormer Wichtigkeit. Damit hatte Trainer Wilde eine Angriffsreihe zur Verfügung, die im bisherigen Saisonverlauf sehr oft vermisst wurde.

    „Heute hat am gesehen, wie wichtig es sein kann, mit Kaster einen gelernten Mittelstürmer auf dem Platz zu haben. Mit Mehmet Yildiz noch dazu, einen Stürmer der uneigennützig spielt und vor allem in der vorderen Reihe gegen den Ball schon wertvolle Arbeit für das Team leisten kann“, so Wilde. Mit dem Anpfiff übernahm die TSG sofort das Spielgeschehen und zeigten sofort die notwendige Power auf dem Platz. In der vierten Minuten hatte Aymen Chahloul die erste Gelegenheit der Partie auf dem Fuß. Nach dem der erste Schwung der TSG vorbei war, kamen die Gäste zu ihren ersten Abschlüssen. Doch Torhüter Sören Pätzold vertrat den gesperrten Patrick Stofleth hervorragend und zeigte keine einzige Unsicherheit im Spiel. Bei der größten Chance der Gäste, in der 16. Minute, bewahrte er die Ruhe, als Casian Samoila ihn mit einem Lupfer überlisten wollte. Eine Phase, in der Trainer Wilde nicht ganz zufrieden mit seinem Team war: „ Für meinen Geschmack haben wir zu viel zugelassen in der Defensive. Nach eigenem Eckball hatten die Gäste danach ihre größte Torchance, dabei hat uns Sören mit seiner Rettungstat im Spiel gelassen.“ Dies war zugleich die letzte Nennenswerte Aktion der Gäste in der ersten Hälfte.

    Tempo erhöht

    Die TSG übernahm wieder die Initiative. Ein Angriff auf den anderen rollte auf das Gästetor. Nach einem gelungenen Spielzug aus der eigenen Hälfte hinaus, dribbelte Whaaris Bhatti durch den gegnerischen Strafraum und Mehmet Yildiz vollstreckte sein Zuspiel völlig verdient zum 1:0. Kurz darauf hätte Yildiz sogar noch erhöhen können, scheiterte aber am Torhüter im letzten Moment. Doch die TSG erhöhte immer mehr das Tempo. Das 2:0 von Aymen Chahloul fiel folgerichtig. Aus dem Mittelfeld hob Vincent Haber den Ball in den Strafraum. Mit dem Hinterkopf überlistet Chahloul den herauslaufenden Torhüter. Die TSG wollte noch mehr und ließ nicht locker. Nur eine Minute später war Chahloul diesmal der Vorbereiter und Sebastian Kaster profitierte davon. Er hatte keine Mühe das Ergebnis auf 3:0 zu erhöhen. Die Gäste waren froh, als der Pausenpfiff ertönte. Eine sehr gute Vorstellung der TSG in der ersten Hälfte.

    Der TuS Kirchberg wollte in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht zeigen und kamen nun besser in die Partie hinein. Sie hatten auch gleich eine gute Torchance, doch Sören Pätzold war wieder zur Stelle. Die folgende Druckphase der Gäste, mit einigen Eckbällen, brachte die TSG Defensive nicht aus der Fassung und überstanden die folgenden Minuten schadlos. Spätestens mit dem 4:0 war natürlich das Spiel gelaufen. Mehmet Yildiz erkämpft sich den Ball fast an der Eckfahne und bedient mustergültig Kapitän Tobias Bräuner. Mit einem Hammer unter die Latte von der Strafraumlinie aus, sorgte er für die Entscheidung. Wenn Trainer Wilde vielleicht etwas zu bemängeln hätte in der restlichen Spielzeit, wäre es die Chancenverwertung gewesen: „Wir waren sehr dominant. Ich hatte schon vor dem Spiel gesagt, wir müssen mehr Tore erzielen und dies hätten wir noch öfters machen können.“ Ein noch höheres Ergebnis lag jedenfalls in der Luft. Vor allem Matthias Tillschneider hätte nach seiner Einwechslung noch für ein oder zwei Tore sorgen können. Der Abwehrspezialist wurde ins Sturmzentrum befördert und jeder im Uwe-Becker Stadion hätte dem Langzeitverletzten einen Treffer gegönnt.

    Am Ende war der 4:0 Sieg mehr als verdient, auch in dieser Höhe. Die Mannschaft zeigte, was sie im Stande zu leisten ist. Einen kleinen Wermutstropfen gab es trotzdem wieder. Mit Aymen Chahloul und den gerade eingewechselten Kenan Dogan mussten wieder zwei Spieler angeschlagen ausgewechselt werden. Am kommenden Wochenende ist die TSG Pfeddersheim spielfrei und am Allerheiligen steigt der „Wormser Klassiker“ im Verbandspokal gegen die Wormatia.
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