Worms: Beigeordneter Waldemar Herder nahm Friedenslicht aus Bethlehem im Rathaus entgegen
„Mut zum Frieden“
Beigeordneter Waldemar Herder nahm stellvertretend für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung das Friedenslicht entgegen.
Wie es zu einer guten Tradition geworden ist, überbrachten auch in diesem Jahr wieder junge Menschen der katholischen und evangelischen Jugend sowie der Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht aus Bethlehem ins Rathaus. Beigeordneter Waldemar Herder nahm es diesmal in Empfang, stellvertretend für alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Das Licht, das auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Nationen und Religionen miteinander verbindet, wird nun bis Weihnachten im Rathaus leuchten und an die Bedeutung des Friedens für alle Menschen auf dieser Welt erinnern.
Weltweite Spannungen „Angesichts von anhaltend kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und an anderer Stelle auf dem Globus, vor dem Hintergrund von Terroranschlägen und einer zunehmenden Gewaltbereitschaft in Teilen der Bevölkerung, gewinnen wir alles andere als den Eindruck, es herrsche Frieden auf der Welt“, blickte Waldemar Herder mit Sorge auf die weltweiten Spannungen, in Europa und in unserem Land. Daher sei Friedensarbeit wichtiger denn je und jeder von uns könne dazu einen Beitrag leisten, betonte der Beigeordnete. Frieden beginne bereits im Kindesalter. Wer gelernt habe, respektvoll und friedlich miteinander umzugehen, werde auch in der Lage sein, sich in späteren Jahren unvoreingenommen und gerecht anderen Menschen gegenüber zu verhalten.
Weltoffene Stadt „Mut zum Frieden“ lautet das diesjährige Motto der Friedenslichtbewegung. Toleranz sei dabei ein wesentlicher Faktor, verdeutlichte Herder. Und Worms habe sich als weltoffene Stadt der Vielfalt schon immer für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft stark gemacht.
Das Friedenslicht sei ein wichtiges Symbol für ein friedliches Miteinander, für Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen, hob Waldemar Herder hervor und bedankte sich für die Überbringung bei der Besuchergruppe, die sich aus Mitgliedern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Worms und des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), Stamm Bundschuh, Pfeddersheim; der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands (CPD), Stamm Nibelungen, Hochheim und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), Stamm Nibelungen, Luthergemeinde und Rheindürkheim, zusammensetzte.
Aus Bethlehem in die Welt Jedes Jahr wird das Friedenslicht aus Bethlehem in die ganze Welt gebracht. Mit dem Flugzeug gelangt es zunächst nach Wien und von dort aus wird es unter anderem nach Deutschland transportiert. „Wir bringen das Licht in zentrale öffentliche Einrichtungen, aber auch in Gottesdienste, evangelische wie katholische. Viele Menschen geben das Licht dann auch privat weiter“, erklärte die Gruppe um Jörg Bürgis vom VCP Stamm Nibelungen. Nach christlichen Liedern und einem gemeinsamen Gebet, vorgetragen von der katholischen Jugendseelsorgerin Carolin Bollinger, verließen die Überbringer des Friedenslichtes wieder das Rathaus, um das Licht anschließend im Burkhardhaus der Caritas und dem Weltladen am Obermarkt zu entzünden.