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  • Mi., 03. Februar 2016, 14:12 Uhr
    Vandalismus auf dem Spielplatz an der Küchlerstraße: hölzerne Pferdeköpfe der Kinderwippe zerstört

    Mutwillige Zerstörung und wilde Müllablagerungen

    „Ich frage mich, was Menschen dazu bewegt, Kinderspielgeräte zu zerstören. Das ist doch hirnlos“, ärgert es den städtischen Spielplatzkontrolleur Jürgen Ohl, dass die Kinderwippe auf dem Spielplatz an der Küchlerstraße binnen eines Jahres nun schon zum dritten Mal mutwillig beschädigt wurde.

    Jüngst in der vergangenen Woche geschehen. Von bisher unbekannten Tätern wurden gleich beide an der Wippe angebrachten und zum Festhalten montierten Pferdeköpfe aus Holz mit brachialer Gewalt abgetreten oder weggeschlagen. Um eine Verletzungsgefahr auszuschließen, wurden verbliebene Holzreste und -splitter von der Schreinerkolonne unmittelbar nach der Tat entfernt.

    Die zum Festhalten an der Kinderwippe befestigten Pferdeköpfe wurden mutwillig zerstört. Foto: Stadt Worms


    Nun geht es wieder an die Reparatur der Wippe. Kosten jeweils rund 500 Euro, bis das Spielgerät wieder funktionsfähig ist und von den Kindern zum Spielen genutzt werden kann. Selbstverständlich erstatte man immer Anzeige wegen Sachbeschädigung, doch meist führten diese ins Leere, wünschte sich Jürgen Ohl sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Ermittlung der Täter führen.

    Vandalismusversuchen standgehalten
    Die übrigen Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz in der Küchlerstraße sind überwiegend aus Beton oder Stahl und haben Vandalismusversuchen bislang  standgehalten. Bei den Bänken werden allerdings hin und wieder die Holzbretter der Sitzfläche durchgetreten. „Und das ist kein Einzelfall. Mit mutwilligen Zerstörungen haben wir es aber auch auf anderen Spielplätzen zu tun“, beziffert der Spielplatzkontrolleur die Wiederinstandsetzungskosten auf insgesamt rund 10.000 Euro pro Jahr.

    Neben dem Vandalismus tritt noch ein weiteres Ärgernis in der Küchlerstraße in Erscheinung:  Auf dem gesamten Spielweg, der ab der Bensheimer Straße bis zum Wendehammer Spießstraße reicht, kommt es regelmäßig zu illegalen Müllablagerungen. „Das reicht von Müllsäcken mit alten Kleidungsstücken über Essensreste, Papier und Bauschutt bis zu ganzen Möbelstücken“,  verdeutlicht Ohl die Rücksichtslosigkeit solcher Umweltfrevler, die einen ansonsten gepflegten Weg zu einem Spielplatz rigoros zur Müllkippe verwandeln.

    Wilde Müllentsorgung direkt vorm Spielplatz. Foto: Stadt Worms


     

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