Neue Verbindung zwischen dem ersten Judo-Club Worms und dem Judo-Verein Kyu Shin Do Kai in Parma
Nach Auxerre nun auch Partnerschaft mit Parma
Besuch im Rathaus: Judoka und Repräsentanten aus Parma und Worms zu Gast bei OB Michael Kissel.
Mit Parma verbinden die Wormser nicht nur den berühmten italienischen Prosciutto, den Schinken, oder Parmigiano, den Parmesankäse, sondern auch eine rege, lebendige Städtepartnerschaft – die aktivste Städtepartnerschaft der Nibelungenstadt überhaupt. Regelmäßige, gegenseitige Besuche der Partnerschaftsbeauftragten lassen immer wieder neue Verbindungen entstehen. So auch die neue partnerschaftliche Verbindung zwischen dem ersten Judo-Club Worms und dem Judo-Verein Kyu Shin Do Kai in Parma, die der Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel nun im Rathaus würdigte. „Seit vielen Jahren pflegt der Wormser Judo-Club eine enge Partnerschaft zu dem Judoverein aus Auxerre.
Kommunaler Beitrag zum europäischen Gedanken
Umso mehr freue ich mich, dass unsere Judoka nun auch Kontakte nach Parma knüpfen“, bekräftigte der Stadtchef in seiner Ansprache. Städtepartnerschaften seien ein kleiner, aber wichtiger kommunaler Beitrag zum europäischen Gedanken, die dadurch lebten, dass Bürger sie gestalten, so OB Kissel. „Wir sind mit Partnerschaftsbegegnungen aufgewachsen und wollen sie nun, als Erwachsene, weiter pflegen. Die jährlichen Austausche in unserer Kindheit und Jugend waren prägend für uns, daraus sind lange Freundschaften und sogar Partnerschaften erwachsen“, machte Hans-Jürgen Franck vom Wormser Judo-Club deutlich. Der Gedanke, Kontakt mit einem Judoverein aus Parma aufzunehmen, bestehe schon seit längerer Zeit. Im vergangenen Jahr war es dann soweit: Der Wormser Judo-Club nahm Kontakt zur Partnerschaftsbeauftragten für Parma, Marita Tann, auf und erläuterte sein Anliegen. Im September 2017 folgte dann das erste Kennenlernen mit Vertretern des Kyu Shin Do Kai in Parma.
Spätestens nach dem herzlichen Empfang und einem ersten, gemeinsamen Training war klar: Der Gedanke einer Partnerschaft zu dem Parmaischen Judoverein sollte weiterverfolgt werden. Und nun, einige Monate später, reiste eine Delegation aus Parma zu einem Gegenbesuch nach Worms. „Es war uns ein wichtiges Anliegen, dass ihr euch bei uns in Worms zu Hause fühlt“, betonte Vereinsvorsitzender Ronald Eisenhauer. Das zustimmende Nicken im Raum machte deutlich: Das haben die Wormser Gastgeber erreicht. „Ich bin sehr froh über die neue Partnerschaft zwischen den beiden Vereinen“, betonte auch Marita Tann.