
Jazz & Joy soll ein Festival für alle Menschen sein, egal ob sie eine Einschränkung haben oder nicht, so KVG Geschäftsführer Sascha Kaiser in seiner Antwort auf eine Anfrage der SPD Arbeitsgemeinschaft Selbst Aktiv und der SPD-Stadtratsfraktion. Darin hatte die SPD gefragt, ob die Wormser Veranstaltung auch barrierefrei sei und welche Maßnahmen für Menschen mit Behinderung ergriffen würden, um den Zugang zum Festival zu verbessern.
Dazu konnte Kaiser eine ganze Reihe von Maßnahmen nennen, die bereits jetzt umgesetzt sind. So erhielten beispielsweise Begleitpersonen von Rollstuhlfahrern mit entsprechendem Nachweis freien Eintritt zum Event. Bei der Haupttribüne auf dem Marktplatz standen separate Plätze für Rollstuhlfahrer und Besucher mit Gehbehinderungen zur Verfügung.
Auch entsprechende Toiletten stünden an den vier Veranstaltungsorten zur Verfügung, so Peter Fellmann, Vorsitzender der AG Selbst Aktiv, bei einem Rundgang über das Festivalgelände mit SPD Fraktionsvorsitzendem Timo Horst und dem Landtagsabgeordneten Jens Guth. "Die Kultur- und Veranstaltungs GmbH hat das Thema Barrierefreiheit fest im Blick und kümmert sich explizit um Menschen mit Beeinträchtigungen, so Horst und Guth. Dies zeige auch, dass auf Anregung der SPD das Thema "Barrierefreiheit" sowohl ins Programmheft als auch auf die Webseite aufgenommen wurde. Auch gebe es eine spezielle Servicenummer, bei der sich jeder Mensch mit Einschränkung melden könne. "Wir möchten, dass alle offenen Fragen schon im Vorfeld geklärt werden,“ so Kaiser.
Einige Verbesserungspotenziale in Sachen Barrierefreiheit konnten Fellmann und seine Stellvertreterin Maria Unterschütz noch während des Festivals feststellen. "Wir werden unsere Anregungen sammeln und an die KVG weiterleiten", so Unterschütz und Fellmann. Dort renne man in der Regel offene Türen ein, sind die beiden Mitglieder der AG Selbst Aktiv überzeugt.
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