Die schwarz-grüne Landesregierung von Baden-Württemberg hat ein Förderprogramm für Kommunen aufgelegt, mit dem kommunale Kläranlagen mit einer vierten Reinigungsstufe erweitert werden sollen, um so die Verunreinigungen der Gewässer zu vermindern. Hierbei geht es besonders um Spurenstoffe und Mikroverunreinigungen, die zum Beispiel durch Medikamentenrückstände verursacht werden. Derzeit besteht in Rheinland-Pfalz noch keine Pflicht, eine solche 4. Stufe einzurichten. „Aber es ist ja naheliegend, dass es bei größeren Anlagen aus Wasserschutzgründen sinnvoll ist, die Einleitung von Mikroschadstoffen in die Flüsse zu vermindern,“ sagt Monika Stellmann, Mitglied der