Di., 29.09.2026
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    Einblick in den Abgeordnetenalltag: Schüler aus Worms können CDU-Landtagsfraktion besuchen

    Girls and Boys Day

    Auch dieses Jahr bietet die CDU-Landtagsfraktion, auf Einladung ihrer Fraktionsvorsitzenden Julia Klöckner, interessierten Mädchen und Jungen aus Worms die Möglichkeit, Abgeordneten im Rahmen des landesweiten „Girls and Boys Day“ am Donnerstag, dem 27. April, über die Schulter zu schauen. Auf dem Programm steht unter anderem eine Diskussion mit Julia Klöckner und anderen Abgeordneten zu jugend- und landespolitischen Themen, ein Blick in die Räumlichkeiten der CDU-Landtagsfraktion, ein gemeinsames Mittagessen und eine Führung im Gutenberg Museum.   „Seit vielen Jahren bietet der Girls‘ Day in Rheinland-Pfalz Schülerinnen der fünften bis zehnten Klasse die Möglichkeit,


    Erster Stolperstein für verfolgten Zeugen Jehovas in Worms unter großer Beteiligung der Bevölkerung verlegt

    Mahnung und Erinnerung zugleich

    Von Gernot Kirch Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialmus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. In Worms wurde der erste Stolperstein 2006 verlegt, inzwischen sind es rund 170 dieser Messing-Gedenktafeln, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Sie sind Mahnung vor Rassismus und Nationalismus genauso wie sie ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur an das düsterste Kapitel deutscher Geschichte sind. Am Mittwoch wurden in der Nibelungenstadt wieder mehrere Stolperstein verlegt,


    Sunny Roofs
    Die Fraktionen unterstützten prinzipiell den Antrag der FWG, möchten aber Details im Ältestenrat diskutieren

    Stadtratssitzungen bald im Fernsehen?

    Von Gernot Kirch In Trier wird es jetzt gemacht, wie in zahlreichen anderen Städten auch, gemeint sind Live-Übertragungen im Fernsehen aus dem Stadtrat. Die Fraktion FWG/Bürgerforum nahm diese Idee jetzt auf und stellte im Wormser Stadtrat am Mittwoch den Antrag, dass öffentliche Medien die Sitzungen in Ton und Bild übertragen dürfen. Im konkreten Fall der Nibelungenstadt wäre dies der Offene Kanal (OK). Der Fraktionsvorsitzende von FWG/Bürgerforum, Mathias Englert, begründete den Antrag ausführlich mit allen Aspekten, die dafür und die dagegen sprechen. Er nannte hier drei Punkte, die Live-Übertragungen in einem eher kritischen Licht erscheinen ließen. Dies war zunächst,


    Archiv der Stadtmission Worms: Manfred Baumann ermöglicht interessante Blick in die Geschichte

    Gesichtet, akribisch sortiert und eingeordnet

    Fast 140 Jahre Stadtmission Worms, gesammelt in 330 Ordnern und 17 Archivboxen. Dies ist das Ergebnis von annähernd 6 Jahren fleißiger und beharrlicher Arbeit, die ein Mitglied der Stadtmission Worms, Manfred Baumann, investierte, indem er das Material so vieler Jahren gesichtet, sortiert und eingeordnet hat. Dabei fand er sogar eine Geburtsanzeige von 1936, die seine eigene Geburt dokumentiert. Meist einmal in der Woche machte sich Manfred Baumann ans Werk und arbeitete sich systematisch durch die Unterlagen. Das Schriftgut, soweit es durch die Bombenschäden von 1945 nicht vernichtet worden war, wurde zuerst aus dem Keller ans Tageslicht befördert, um dann nach und nach ein- und


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    Anlässlich der Wochen gegen den Rassismus las Aimé-Jipsy Mikona am Mittwoch im Wormser Stadtrat einen Zeitungsartikel des bekannten Journalisten Heribert Prantl vor

    Nachdenkliche Worte über den täglichen Rassismus

    Von Gernot Kirch Rund um den 21. März finden die internationalen Wochen gegen den Rassismus statt. Der Anlass für dieses Datum sind die friedlichen Demonstrationen am 21. März 1960 im südafrikanischen Sharpeville gegen das damalige Apartheidsregime. Die Polizei schoss an diesem Tag in die Menge und tötete 69 Demonstranten. Sechs Jahre später erklärten die Vereinten Nationen (UNO) den 21. März zum Internationalen Tag gegen den Rassismus. In ganz Deutschland finden seitdem im März zahlreiche Veranstaltungen zu diesem Anliegen statt. Es ist Tradition, dass im Zeitfenster der internationalen Wochen gegen den Rassismus zu Beginn der Stadtratssitzung ein Wormser Bürger mit


    Kolpingfamilie Worms lädt zu Studien- und Pilgerreise im Oktober ein / Noch freie Plätze

    Diesseits und jenseits des Jordans

    Seit mehreren Jahren führt die Kolpingfamilie Worms jährlich eine Studien- und Pilgerreise durch. In diesem Jahr findet die Reise vom 12. bis 23. Oktober unter dem Thema: „Diesseits und jenseits des Jordans“ nach Israel und Jordanien statt. Auf dem Programm stehen u.a. Akko, Nazaret, See Gennesaret, Amman, Petra die Felsenstadt, Totes Meer, Masada, Betlehem und Jerusalem. Auch ein kurzer Besuch in der Wormser Patnerstadt Tiberias ist geplant. Der Präses der Wormser Kolpingfamilie Pater Ralf Sagner OP wird die Reise begleiten. Es sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen und Anmeldung bei Vorstandsmitglied Karlheinz F. Springborn unter Telefon 06241/33800.


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    SPD-Frauen aus Worms wieder mit gelungener Aktion zum heutigen Weltfrauentag

    „Brot und Rosen!“

    Dass der 8. März weltweit ein Tag der Solidarität im Kampf um gleiche und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen ist, ist allgemein bekannt. Tatsächlich hat der Internationale Frauentag schon eine über hundertjährige Tradition. Traditionell beteiligte sich auch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) in Worms an diesem Tag mit einer Aktion. In diesem Jahr beschenkten die Genossinnen Passantinnen am Römischen Kaiser mit den traditionellen Zeichen dieses Tages: „Brot und Rosen“. Gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit „Alle Jahre wieder singen die Frauen in all ihren Sprachen das Lied ‚Brot und Rosen‘“, erläutert hierzu die AsF Vorsitzende Ricarda


    Worms präsentiert sich auf der ITB in Berlin / Petra Graen: Ein Pfund, mit dem wir wuchern können.“

    Mit Kulinarik und Kultur punkten



    Mit dem Partner „Romantic Cities – Städte zwischen Rhein und Mosel“ präsentiert sich die Nibelungenstadt Worms zum achten Mal in Folge auf der ITB in Berlin, der Leitmesse der weltweiten Reisebranche vom 8. bis 12. März. Auch in diesem Jahr gehört der Auftritt in Berlin zum fest gesetzten Termin im Messekalender der beiden Partner Nibelungen-Festspiele und Tourist Information Worms. Wie bereits in den vergangenen Jahren befindet sich der Gemeinschaftsstand der „Städte zwischen Rhein und Mosel“ in der Messehalle 8.2 des Landes Rheinland-Pfalz. Kulturland Rheinland-Pfalz Nach dem fulminanten Auftakt im Rahmen der ITB 2016, wo die rheinland-pfälzischen Städte zusammen mit dem


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    Die Bibliothek und die Schreibwerkstatt der Hochschule Worms bieten zur Langen Nacht der aufgeschobenen Haus- und Abschlussarbeiten ein abwechslungsreiches Programm

    Schluss mit der Aufschieberitis

    Wer kennt das nicht: Der Abgabetermin einer Hausarbeit oder der Abschlussarbeit rückt unerbittlich näher und immer wieder werden andere Dinge plötzlich wichtiger. Der Haushalt wird besonders sorgfältig organisiert, es wird geputzt und geräumt, das geht hin bis zum berühmten Phänomen des „Socken Bügelns“, nur um dem Schreibtisch zu entgehen. Und wieder ist ein Wochenende vergangen, ohne dass die Arbeit um eine Zeile gewachsen ist. Man fühlt sich nicht gut, aber man bekommt auch die Kurve nicht. Was tun? Hierzu fand im Rahmen der deutschlandweiten Aktion am zweiten März in der Bibliothek der Hochschule Worms die „Lange Nacht der aufgeschobenen Haus- und Abschlussarbeiten“ von


    Auch in Worms sind verschiedene Aktionen zum heutigen Weltfrauentag geplant / Ursprung lag im Wunsch nach selbstbestimmtem Leben

    Über 100 Jahre alt und noch immer aktuell

    Der Internationale Weltfrauentag, der jährlich am 8. März begangen wird, entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen.  Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin griff im Jahre 1910 eine Idee aus den USA auf. Die Sozialistische Partei Amerikas hatte bereits 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches einen speziellen „Kampftag“ für das Wahlrecht für Frauen ins Leben zu rufen gedachte. In Europa folgte am 19. März 1911 zunächst in Dänemark, Österreich-Ungarn, der Schweiz und auch Deutschland ein erster Frauentag.