
Wie würde eine Stadt aussehen, wenn man sie selbst entwerfen und bauen könnte? Bei den Lego-Bautagen in der Osterferienwoche konnten sich jeweils 70 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren als Nachwuchsstadtplaner versuchen und drei Tage lang aus circa 400.000 bunten Steinen ihre Traumstadt entstehen lassen. Zur Verfügung gestellt wurden die Steine von Kids Team.
Was für die kleinen Architekten eine lebenswerte Stadt ausmacht? Zunächst einmal viel Grün, ein Schwimmbad, ein Zoo, ein Bahnhof, Wohnhäuser und auch ein Gefängnis. Beeindruckend war aber vor allem, mit wie viel Sinn für das Praktische und unverstelltem Innovationsgeist die Kinder die Stadt ihrer Träume planten. Die Kinder wurden von zehn Mitarbeitern der FeG Worms unterstützt und auch verpflegt. In den Pausen wurde dann gemeinsam gegessen und auch gesungen. Nebenbei konnten sie viele Geschichten aus der Bibel und über die Schöpfungsgeschichte erfahren.
Mit teils über 70 Kindern waren die Bautage an allen drei Tagen komplett ausgebucht. Die Mitarbeiter waren im Dauereinsatz aber überglücklich. Natürlich waren die Kinder ziemlich stolz auf das, was da Anfang April innerhalb von drei Tagen entstanden war, und deshalb hatte die FeG Worms zum Abschluss der Lego-Bautage auch Eltern, Großeltern, Freunde und interessierte Gemeindemitglieder eingeladen, sich die Traumstadt der Kinder anzusehen.
Die Gäste konnten sich dann selbst von der Kreativität der jungen Baumeister überzeugen. Die Kinder wurden auf diese Weise an demokratische Prozesse und aktive gesellschaftliche Teilhabe herangeführt und hatten gleichzeitig die Möglichkeit eine evangelische Gemeinde hautnah zu erleben. Anschließend wurde bei Kaffee und Kuchen gefeiert.
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