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Do., 28. Januar 2016, 16:34 Uhr
HSG-Handballer müssen bereits am Freitag bei der VTZ Saarpfalz antreten / Noch Plätze im Bus frei
Nächster Härtetest in Zweibrücken
Denis Markert und seine Mitspieler von der HSG Worms I,wollen es der Deutschen Handball-Nationalmannschaft nachmachen und am Freitagabend um 20.30 Uhr beim Gastgeber und Oberliga-Siebten VTZ Saarpfalz in Zweibrücken für eine weitere Überraschung sorgen. Archivfoto: Felix Diehl
VON KLAUS DIEHL Nach dem weiteren Überraschungscoup gegen den TuS Kaiserslautern-Dansenberg zum Rückrundenstart in die Handballoberliga, möchte die HSG Worms in Zweibrücken an die vielleicht beste Saisonleistung der laufenden Runde anknüpfen. Der nächste Prüfstein für die Handballer aus der Nibelungenstadt ist am Freitag, dem 29. Januar um 20.30 Uhr, in der Westpfalzhalle in Zweibrücken gegen den VTZ Saarpfalz. „Das wird ein stimmungsvolles und intensives Handballspiel, bei dem wir nicht nur gegen eine starken Gegner spielen, sondern auch gegen lautstarke Fans“, so HSG-Trainer Gerd Zimmermann vor dem ersten Auswärtsspiel der Rückrunde.
Dass die gegnerische Qualität in Kombination mit der Kulisse bei der VTZ eine brisante Mischung ergibt, wird beim Blick auf die Tabelle ersichtlich. Der gastgebende Tabellensiebte musste sich Zuhause nämlich nur gegen das Oberliga-Spitzentrio Budenheim, Illtal und Dansenberg geschlagen geben. Zwischen all diese klangvollen Namen würde sich die HSG Worms gerne gesellen. „Wir haben gegen Dansenberg, aber auch gegen Ende der Rückrunde gezeigt, dass wir momentan nicht einfach zu schlagen sind“, betont Zimmermann weiter, der mit einer kompakten Defensive und schnellem Umschaltverhalten im Angriff auch bei der VTZ bestehen möchte. Das Unentschieden im Heimspiel ist noch immer in guter Erinnerung und hat schon einige Schlüsse zugelassen, wie man Saarpfalz-Gastgeber knacken könnte Für unabdingbar hält es Zimmermann, dem körperlich starken Gegner mit Einsatz und Willen entgegenzutreten.
Darüber hinaus darf der Saarpfalz-Rückraum nicht so gut zur Entfaltung kommen, wie er es in Worms tat. Ob Zimmermann seine Mannschaft in einer offensiven 3:2:1-Deckung oder der defensiveren 6:0-Abwehrformation aufs Feld schickt, das wird auch von der Personalsituation abhängen. Denn zum Bedauern des Trainers steht hinter dem Einsatz einiger seiner Schützlinge noch ein Fragezeichen. Definitiv fehlen die beiden Langzeitverletzten Kubo Balaz und Fabian Ruß. Fraglich sind außerdem der angeschlagene Markus Metzdorf (Knie) und Bernd Ströning (Schulter). Dafür rückt Youngster Christian Drees aus dem Verbandsligakader wieder nach oben.
Die HSG-Handballer fahren als klarer Außenseiter nach Zweibrücken. Wie wohl sie sich in dieser Rolle fühlen, haben sie ja schon mehrmals in dieser Saison gezeigt. Gehen alle Spieler an ihre Leistungsgrenze, dann können sie auch dieses schwere Auswärtsspiel erfolgreich gestalten. Die DHB-National-Mannschaft lässt bei der EM aus Polen als Vorbild bestens grüßen. HSG-Fans können noch im Mannschaftsbus mitfahren, der um 17.30 Uhr in Herrnsheim abfährt. Näheres bei Pressesprecher Florian Stenner unter der Telefon-Nummer 0176-47053330.