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  • Do., 08. Oktober 2015, 12:39 Uhr
    HSG Worms trifft auf die HSG Kastellaun/Simmern / Den Negativtrend stoppen / Fanbus in den Hunsrück

    Nächstes Duell der Oberliga-Aufsteiger

    Für das Auswärtsspiel gegen den Mitaufsteiger HSG Kastellaun/Simmern droht mit Jochen Schloß der nächste Ausfall. Archivfoto: Felix Diehl


    WORMS – Im Hunsrück erwartet die Handballer der HSG Worms an diesem Wochenende das nächste Duell der Oberliga-Aufsteiger. Am 6. Spieltag trifft die HSG auf die HSG Kastellaun/Simmern. Nach zwei Niederlagen gegen Topteams der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands hoffen die Wormser den Negativtrend beim Aufsteiger aus dem Rheinland zu stoppen. „Die HSG Kastellaunn/Simmern ist ein Gegner auf Augenhöhe. Allerdings haben sie ihre Oberligatauglichkeit und Heimstärke beim deutlichen 28:18-Erfolg gegen Friesenheim unter Beweis gestellt“, zeigt HSG-Trainer Gerd Zimmermann großen Respekt vor der nächsten Partie.

    Aber nicht nur die Qualität des Gegners sei ein wichtiger Faktor für das Spiel in Kastellaun. Die derzeitige Personalsituation mache die Aufgabe laut Zimmermann ebenfalls nicht leichter. Zurzeit plagen den Wormser Übungsleiter nämlich einige Personalsorgen. Zu den bisherigen Ausfällen von Paul Stumpf, Florian Reichelt und Fabian Ruß gesellen sich nun auch noch Denis Markert und Jochen Schloß. „Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen“, so Zimmermann, der trotz neun Feldspielern und einem Torwart an etwas Zählbares im Hunsrück glaubt. „Unser Kader verfügt über genügend Qualität in der Breite, um unser Spiel durchzuziehen.“

    Im Vergleich zur jüngsten Heimniederlage gegen Merzig-Hilbringen müsse jeder Einzelne jedoch wieder zu alter Stärke im Torabschluss finden. Obwohl die HSG Kastellaun/Simmern aktuell auf dem Vorletzten Tabellenplatz rangiert, kassierten die Rheinländer im Durchschnitt lediglich 26 Gegentore. „Diesen Schnitt müssen wir mindestens erreichen, um dort bestehen zu können“, so die klare Ansage von Zimmermann. Der Forderung nach einem verbesserten Torabschluss steht zudem die Notwendigkeit einer konsequenten und wachsamen Defensive gegenüber. Auf diese Wormser Tugend war bei den bisherigen Auswärtsauftritten, mit Ausnahme des Mundenheim-Spiels, Verlass. Weil die HSG Kastellaun/Simmern den drittschwächsten Angriff der Liga stellt, sei die Abwehr in den Augen Zimmermanns „wie immer der Schlüssel zum Sieg, wenn wir das Torewerfen dabei nicht vergessen.“

    Für die Fans bietet die HSG übrigens eine Busfahrt in den Hunsrück an. Wer die Mannschaft in Kastellauen unterstützen will, der soll sich bei HSG-Pressesprecher Florian Stenner melden (E-Mail: Florian.Stenner@gmx.de, Handy: 017647053330). Pro Person kostet die Busfahrt ca. 10 Euro, die Eintrittskarte für das Spiel ist darin nicht mitinbegriffen. Abfahrt ist am Sonntag um 14 Uhr an der Herrnsheimer Sparkasse. Die Sitzplatzzahl ist begrenzt.
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