ABENHEIM: Männergesangsverein zelebrierte Humor und Gesang
Närrische Weinprobe mit stehenden Ovationen
Ein buntes Programm erlebten Gäste des MGV in Abenheim.
Im ausverkauften FSV-Sportheim konnte der MGV 1846 Abenheim mit seiner Närrischen Weinprobe erneut einen Heimsieg verbuchen. Mit teils stehenden Ovationen quittierte das Publikum das ausgezeichnete Programm, das vor allem die Lachmuskeln trainierte.
Die Moderation lag wieder in den bewährten Händen des 1. Vorsitzenden Georg Büttler, der es schon von Anfang an verstand, das Prinzenpaar Jennifer II. und Mirco I. mit dem Närrischen Sekretär Willi Humann, zwei Neubürger und ein Geburtstagskind mit Gattin humorvoll in das laufende Programm einzubinden, wobei das Neubürger-Paar den Sprachtest erfolgreich bestand und somit als Owerumer mit Migrationshintergrund aufgenommen wurde.
Durch die Weinprobe selbst führte in gewohnter Weise Dr. Andreas Schreiber sach- und fachkundig. Nach der Eröffnung durch die Klausenberger konnte Jürgern Schröhoff als Bademeister Einiges berichten. Der Männerchor, unter der Leitung von Hubertus Holl, konnte mit „Auf das Leben“ und „Ich glaub´ mein Glas hat ein Loch“ beim Publikum die Stimmungswogen besonders nach oben treiben.
Mit Pantomime vom Feinsten glänzten die clevere und gutaussehende Karin und die ländlich wirkende Inge im gegenseitigen Wettstreit, wobei Inge vom Lande die Lacher eindeutig auf ihrer Seite hatte. Mit „Bis der Bäcker aufmacht“ und dem Solisten Ludwig Jäger sowie mit „Die Hände zum Himmel“ mischten die Klausenberger unter der Leitung von Hubertus Holl das Publikum regelrecht auf. Ein besonderer Höhepunkt des Abends waren Heiner Sperb und René Mühl, die gut zurechtgemacht und mit viel Witz und Gesang das Publikum begeistern konnten. Das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.
Den Abschluss vor dem Finale bildete in gewohnter Weise Georg Büttler, der mit seinen Geschichten, die das Leben schrieb, nochmals die Lachmuskeln strapazierte. Wie war das beispielsweise noch früher, als die Oma die Mädels mit Weihwasser besprengte, bevor sie aus dem Haus gingen ? Eine andere Form der Verhütung gab es damals nicht, denn Owerum war kondomfrei. Bevor das Finale alle von den Sitzen riss und der 2. Vorsitzende Werner Schröder den allgemeinen Dank aussprach, setzte Georg Büttler nach der Melodie „Und heut´ Abend hab´ ich Kopfweh´“ von Ireen Sheer mit „Ein Mann für alle Fälle“ den Abschlusspunkt und versprach: „Mach, wenn du richtig heiß bist, den Tiger dir im Bett.“