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  • Mo., 01. Dezember 2025, 17:34 Uhr
    Cross-DM in Darmstadt: Rutschpartie bei den Deutschen Crosslauf-Meisterschaften

    Nationaler Saisonhöhepunkt für Jessica Keller

    Angesichts des starken Teilnehmerfelds mit vielen Profi-Läuferinnen war Jessica Keller (vorne) mit ihrem 29. Platz zufrieden.

    Vor zwei Wochen nutzte Jessica Keller von der TG Worms die Langstrecke bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften als Formtest für die Deutschen Crosslauf-Meisterschaften. In Laubach startete sie über 7,2 Kilometer – und gewann souverän. Während sie in der ersten Runde noch gemeinsam mit ihren Konkurrentinnen lief, setzte sie sich zu Beginn der zweiten - von insgesamt vier Runden - an die Spitze. Auf einem anspruchsvollen Anstieg wagte sie einen deutlichen Antritt, vergrößerte sofort den Abstand zu den Verfolgerinnen und baute ihre Führung kontinuierlich aus. Nach 28 Minuten überquerte sie schließlich als Erste die Ziellinie.

    Etliche Stürze

    Am Wochenende stand dann in Darmstadt der nationale Saisonhöhepunkt an – diesmal allerdings mit deutlich stärkerer Konkurrenz. Rund 70 Läuferinnen aus ganz Deutschland gingen am verregneten Sonntag über 7,6 Kilometer querfeldein an den Start. Der anhaltende Regen hatte die Strecke stark verändert: Die Rasenpassagen, die Aschenbahn und die Hügel verwandelten sich in matschige und sehr rutschige Abschnitte. Zusätzlich hatten die Veranstalter die Strecke über ein Beachvolleyballfeld gelegt, sodass die Athleten durch tiefen Sand laufen mussten; acht Strohballen pro Runde waren zusätzlich als Hindernisse aufgebaut. Die 1,5 km lange Strecke war außerdem durch viele Absperrungen sehr kurvig, sodass es unmöglich war, einen gleichmäßigen Laufrhythmus zu finden und es etliche Stürze gab.

    „Wir haben uns ein Tag zuvor noch den Livestream der Mittelstreckenläufe angeschaut – da sah alles trocken und sehr laufbar aus. Heute war es dagegen extrem nass. In der ersten Runde bin ich in einer engen, schlammigen Kurve direkt ausgerutscht und habe mich voll auf den Hosenboden gesetzt“, berichtet die 24-Jährige. „Ich war aber innerhalb einer Sekunde wieder auf den Beinen und konnte weiterlaufen. Danach bin ich allerdings - trotz der 12er-Dornen an den Spikes - deutlich vorsichtiger geworden.“

    Respektabler Platz

    Am Ende erreichte Jessica Keller in der kombinierten Frauen- und U23-Wertung einen respektablen 29. Platz.

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