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  • Mi., 27. Mai 2020, 12:51 Uhr
    DEUTSCHE BAHN: Ab Juni starten die Vorarbeiten

    Neubau der Eisenbahnüberführung Fahrweg

    Der Bahnübergang 512 der Kreisstraße 6 über die DB-Hauptstrecke Mannheim - Mainz soll durch eine Eisenbahnüberführung ersetzt werden. Dazu hat die Stadt Worms mit der DB Netz AG eine Planungsvereinbarung vom 07.01.2013, eine Kreuzungsvereinbarung vom 23.07.2018 und eine Baudurchführungsvereinbarung vom 30.04.2020 abgeschlossen. „Die Kostenberechnung geht im derzeitigen Planungsstand von ca. 10,1 Mio. Euro aus.

    Die Baukosten teilen sich nach Eisenbahnkreuzungsgesetz (EKrG) zu je einem Drittel die Stadt Worms, die DB Netz AG und der Bund. Die Stadt Worms tritt bei diesem Projekt als Maßnahmenträger mit der Investition in Vorlage“, erläutert Baudezernent Uwe Franz. Zusätzlich gibt es noch nicht-kreuzungsbedingte Anpassungen an der Anliegerstraße zu den Anwesen 90 - 92, die nicht in obige Regelungen fallen, aber zur Realisierung des Gesamtprojektes zwingend notwendig sind. „Diese Kosten und das städtische Drittel an der Eisenbahnüberführung können nach Landesverkehrsfinanzierungsgesetz - Kommunale Gebietskörperschaften (LVFGKom) gefördert werden“, so Uwe Franz.

     

    Die Rodungsarbeiten und die Umsiedlung der vorhandenen geschützten Eidechsen sind bereits erfolgt. Ebenso hat die EWR Netz GmbH verschiedene Leitungen aus dem Baufeld umgelegt, um die Baufreiheit zu gewährleisten.

    Als nächstes laufen ab Juni 2020 umfangreiche Vorarbeiten der DB. Dazu werden Streckenkabel und Steuerungskabel des Bahnübergangs aus dem Baufeld umgelegt und verlängert. Hierfür muss auch der Fahrweg in offener Bauweise gequert werden, dies wird nur mit einer kurzzeitigen Vollsperrung, vorzugsweise nachts möglich sein. Parallel wird die beauftragte Brückenbaufirma auch Vorarbeiten in den genehmigten Sperrzeiten durchführen. Weitere Gleissperrzeiten konnten für 2020 nicht von der DB bereitgestellt werden. Parallel läuft die Ausführungsplanung, die noch umfangreiche Abstimmungen und Genehmigungsprozesse mit der DB erfordert. Die Baufirma wird nach jetzigem Stand ab Januar 2021  vor Ort an der Erstellung des Brückenbauwerkes arbeiten, der Einschub ist dann für Oktober 2021 vorgesehen. Dafür liegt der Stadt eine von der DB genehmigte 100 Stunden-Sperrpause vor.

    „Wenn also ab Juli 2020 bis Jahresende vor Ort keine Arbeiten laufen, so ist das kein Projektausfall, sondern die Auswirkung des sehr komplexen Bauens mit der DB“, verdeutlicht der Baudezernent. Der bisher anvisierte Zeitplan mit einer Fertigstellung bis Ende 2022 könne, so Franz, nach derzeitigem Stand eingehalten werden.Ansprechpartner beim Bereich 6 – Planen und Bauen für die Baumaßnahme ist Herr Germann, Tel. 06241 / 853-6640.

     

     

     

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