Stadtarchiv Worms legt Jahresbericht 2015 vor / Starke Nutzer- und Besucherfrequenzen
Neue Archivalienzugänge in großer thematischer Breite
Werbeaktion des Wormser Möbelhauses Rheinmöve mit Firmenchef Erich Breiding, 1980, Diapositiv, Foto: Norbert Seilheimer (1937-2015) / Stadtarchiv Worms, Fotoabteilung
Das Stadtarchiv Worms legt jedes Jahr seinen Rechenschaftsbericht vor und informiert die interessierte Öffentlichkeit über seine vielfältige Arbeit. Mit seiner Fotoabteilung, der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Jüdischen Museum im Raschi-Haus kann das Stadtarchiv auch für das zu Ende gegangene Jahr 2015 neue Archivalienzugänge in großer thematischer Breite, eine intensive Erschließung der Bestände, starke Nutzer- und Besucherfrequenzen, eine intensive Öffentlichkeitsarbeit sowie wissenschaftliche Forschungen zur Stadt- und Regionalgeschichte vorweisen.
Die Palette der neu übernommenen Archivalien reicht von mittelalterlichen Urkunden über Akten, Pläne und privat-persönliche Papiere bis zu fotografischem Material; besonders erwähnenswert ist hier der Nachlass des verstorbenen Fotografen Norbert Seilheimer mit umfangreichen analogen und digitalen Fotografien seit den 1950er Jahren.
Die Archivdatenbank, die auch im Internet recherchierbar ist, umfasst jetzt mehr als 100.000 Einträge. Auch bei der Digitalisierung gab es erfreuliche Fortschritte. Details finden sich im ausführlichen Bericht, der online unter www.worms.de (Rubrik „Kultur/ Stadtarchiv/ Aufgaben“) abgerufen werden kann.
Urkunde des Wormser Bischofs Eberhard Raugraf Zehnten und Patronatsrecht der Kirche zu Klein-Niedesheim 1270