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Di., 20. Januar 2015, 17:06 Uhr
Klinikum Worms: Vier Kliniken beschreiten neue Wege in der Pflegeweiterbildung
Neue Fachweiterbildung in der kindermedizinischen Intensivpflege
Am Montag, dem 26. Januar, beginnen um 14:30 Uhr im Tagungszentrum der Westpfalz-Klinikum GmbH 13 examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger und -pflegerinnen eine neu eingeführte Fachweiterbildung. Darunter drei Mitarbeiter des Klinikums Worms. In Theorie und Praxis erwerben sie in einem Zeitraum von zwei Jahren Kompetenzen und Fertigkeiten der kindermedizinischen (pädiatrischen) Intensivpflege. Die Besonderheit liegt in der Zusammenarbeit von vier Kliniken im Umkreis von 90 Kilometern, die diese Spezialisierung ermöglichen: Die Kreuznacher Diakonie, das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer, das Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern und das Klinikum Worms.
Weiterbildung im Blockunterricht
Die Weiterbildung, die bisher nur nach 24 Monaten Berufserfahrung an drei Weiterbildungsstätten in Rheinland-Pfalz möglich war, erfolgt im Blockunterricht – mit einer Zulassungsvoraussetzung von nur 12 Monaten Berufserfahrung und an jeder der vier Kliniken, die sich so den theoretischen Unterricht teilen. „Zusätzlich zur Schulung auf höchstem Niveau im Bereich der Frühgeborenenversorgung und Kindermedizin können wir die Spezialisierung der beteiligten Kliniken nutzen“, stellt Friedrich Haas, Geschäftsführer des Klinikums Worms, die Vorteile der Kooperation dar. Patrizia Matt, Schulleiterin der Zentralen Ausbildungsstätte für Pflegeberufe des Klinikums Worms, argumentiert „hier in Worms sind die Einsatzgebiete besonders abwechslungsreich gestaltet, was für eindrucksvolle Ausbildungsinhalte sorgen wird.“
Die Teilung der Schulungsmodule und damit auch der Kosten ebnet den beteiligten Kliniken den Weg zur Erreichung eines höheren Versorgungsschlüssels in der Früh- und Neugeborenen Medizin.
Externe Interessenten können sich im Sekretariat des Weiterbildungszentrums telefonisch unter 0631 203 2922 nach den Teilnahmevoraussetzungen erkundigen.