Neujahrsempfang in Horchheim: Bauplätze für wachsendes Worms benötigt
Neue Halle für Turnverein als Neujahrswunsch
Umrahmt von Ortsvorsteher Volker Janson und „Gummrefraa” Birgit Weber sowie Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek, Erika Guth und Hiltrude Janson freut sich Urhorchheimer Jürgen Gradinger nebst seiner Ehefrau über die Ehrennadel von Horchheim.
VON FLORIAN HELFERT Ausgerechnet im anstehenden Jubiläumsjahr musste die traditionell aufspielende Band AG der Integrierten Gesamtschule Nelly-Sachs zum Neujahrsempfang des Horchheimer Ortsvorsteher Volker Janson kurzfristig absagen. Mit den ebenfalls traditionell gastierenden Sternsingern sowie dem binnen zwei Tage eingesprungenen Niklas Geier von der Jugendmusikschule Lucie-Kölsch an der Geige, begleitet von Claudia Spitz-Streich am Klavier, fand der Empfang allerdings dann dennoch einen musikalisch würdigen Rahmen.
Auf ein „ereignisreiches und für unseren Stadtteil zukunftsweisendes Jahr“ blickte Ortsvorsteher Volker Janson in seiner Neujahrsrede in der gemeinsamen Mehrzweckhalle der beiden Horchheimer Schulen zurück: So könnten sich Verkehrsteilnehmer über zwei zügig sanierte Teilabschnitte der desolaten Horchheimer Hauptstraße freuen und Eltern mit Kind wiederum über einen renovierten Kindergarten Kleines Meer in der Neubachstraße. Bürgerfreundlicher gestalten sich nach Angaben des Orstvorstehers nun auch die seit Oktober geänderten Öffnungszeiten der Ortsverwaltungen in Wiesoppenheim und Horchheim.
„Richtig stolz können wir auf das Programm unserer 1.250 Jahrfeier sein“, dankte Janson seinen Weggefährten im Organisationsteam. Ein erfolgreiches Jahr wünscht er sich zudem auch für den mitgliederstarken Turnverein Horchheim, der für den Neubau seiner Halle ebenso auf Fördermittel angewiesen sei, wie „das Pfund“ der baulich auszubessernden Friedhofskirche. „Wenn ich allein die Nachfrage nach Wohnraum in Horchheim betrachte“, bestätigte Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek ein wunderbares Tor zum Eisbachtal, „ist Horchheim sehr attraktiv“. Da Worms entgegen jahrelanger Prognosen um knapp 5.000 auf circa 85.000 Einwohner angewachsen sei, gelte es, an Wohnungen, Häusern und Bauplätzen zu arbeiten. Fasziniert äußerte sich Kosubek in seinem Grußwort abschließend zum Programmheft des Jubiläumsjahres: „Das Festjahr wird zu zur einer noch stärkeren Verbundenheit der Horchheimer führen“, so Kosubek.