Mo., 24.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 01. April 2014, 17:41 Uhr
    CDU-Stadtratsfraktion informiert sich vor Ort über nachhaltige Energieversorgung im Rheinkraftwerk Schaffhausen / Strömungskraftwerke in Worms denkbar?

    Neue Ideen gesammelt

    Die Wormser CDU-Mitglieder werden im Rheinkraftwerk Schaffhausen herzlich empfangen und erhalten viele Informationen.


    Nachhaltige Energieversorgung – das ist auch in Worms ein Dauerthema. Die CDU-Stadtratsfraktion hat deshalb im Rahmen einer Fraktionsfahrt neue Ideen gesammelt und sich vor Ort im Rheinkraftwerk Schaffhausen in der Schweiz informiert. Fachleute zeigten dort den Wormser Stadtratsmitgliedern der Union, wie man mit Hilfe eines Wasserkraftwerks am Rhein nachhaltig Energie gewinnen kann. Den Kontakt hatte Barbara Wirth hergestellt.

    Kleinere Varianten am Rhein möglich
    Die CDU-Mitglieder wurden herzlich empfangen und erhielten viele Informationen. Dabei beschäftigte die Gruppe um Fraktionssprecher Dr. Klaus Karlin ganz besonders die Frage: „Lassen sich daraus auch neue Ideen für Worms ableiten?“. „Sind am Rhein in Worms vielleicht kleinere Varianten, sogenannte Strömungskraftwerke, denkbar?“. Auch andernorts am Rhein ist diese Art der regenerativen Energiegewinnung eine Form, die man auf jeden Fall im Auge behalten will, etwa im Rheingau.


    Denn Strömungskraftwerke haben im Gegensatz zu Wind- und Solarkraftwerken einen entscheidenden Vorteil: Die Strömung fließt kontinuierlich. Das heißt, die Stromerzeugung ist nicht wetterabhängig. Zusätzlich kommen Strömungskraftwerke auch dann auf hohe Energieausbeuten, wenn die Strömungsgeschwindigkeiten nur sehr niedrig sind. Das liegt daran, dass die Dichte von Wasser etwa 800 Mal so hoch ist, wie die von Luft. 

    Erhaltung des Landschaftsbildes
    Ebenfalls zerstören die Strömungskraftwerke nicht das Landschaftsbild, da sie komplett unter Wasser arbeiten. Abfallstoffe und Emissionen sind laut Fachleuten ebenfalls nicht zu befürchten. Nachteil: Aufgrund der noch recht jungen Forschungsarbeiten im Bereich der Strömungskraftwerke arbeiten diese bisher noch unwirtschaftlicher, als viele andere Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien.  Vor allem die Anlagen an Flüssen bringen, gegenüber denen im Meer, nur wenig Ertrag –  sie sind allerdings auch mit vergleichsweise wenig Aufwand zu bauen.

    Interessiert hörte die CDU-Fraktion zu, wie sich das Kraftwerk in Schaffhausen entwickelt hat: Der Stadtrat begann dort schon 1946 mit der Projektierungsphase, die zunächst von Skepsis in der Bevölkerung begleitet war. 1963 erzeugte das neue Kraftwerk den ersten Strom, das gesamte Bauwerk wurde dann 1967 vollendet. Die Baukosten beliefen sich auf 90 Millionen Schweizer Franken.

    Zudem besuchte die Wormser Gruppe auch die Altstadt von Schaffhausen und die mittelalterliche Festungsanlage Munot, das Wahrzeichen der Stadt. „Wir haben eine sehr saubere, auch liebenswerte Stadt kennen lernen können“, fasste Stadtratsmitglied Raimund Sürder zusammen. Der eigentliche  berühmte Rheinfall von Schaffhausen befindet sich unterhalb von Schaffhausen, er ist 23 Meter hoch und 150 Meter breit.

     

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige TicketshopAnzeige AmtsblattAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige das WormserAnzeige Tip Südhessen