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Fr., 19. Juli 2013, 12:07 Uhr
Gute Bilanz auch für den neuen Vorstand der TG 1846 Worms nach einem Jahr seiner Tätigkeit
Neue Jahnturnhalle der TGW sorgt für ein aktiveres Vereinsleben
Medaillen und Urkunden als Lohn. Das Bild zeigt von links: Herbert W. Hofmann, Ehrenvorsitzender der TG 1846 Worms, Professor Dr. Harald Braun, der mit der Nikolaus-Doerr/Peter-Hofmann-Medaille ausgezeichnet wurde. Franz Stimmel, der sich als 1. Vorsitzender maßgeblich für den Bau der neuen Jahnturnhalle einsetzte, bekam dafür die Goldene Verdienstnadel, Herbert Laut ist Ehrenmitglied und alles mit Wohlwollen betrachtend Georg Blockus, der seit einem Jahr im Amt befindliche 1. Vorsitzende. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL Bei der Turngemeinde 1846 Worms e. V. haben sich nicht nur die neue Jahnturnhalle, sondern auch der neue Vorstand belebend auf das Vereinsleben ausgewirkt. Auch hinsichtlich tatkräftiger Mithilfe bei der Pflege der neuen Jahnturnhalle, besonders im Außenbereich, haben sich rüstige Rentner bereitgefunden, sich diesbezüglich einzubringen. In sportlicher Hinsicht haben sich etliche Abteilungen beim Pfingstmarkt und dem Sporterlebnistag in den Wormser Fußgängerzonen mit ihrem sportlichen Angebot der Bevölkerung gezeigt. Vornehmlich mit dabei waren die Basketballer, Boxen, Fechten, Badminton, Ballett, Zirkus, Leichtathleten, Rhythmische Sportgymnastik, Senioren- und Gesellschafts-Tanzen sowie die TG Worms-Hockey. Selbst beim Deutschen Turnfest hatte TGW-Sportwartin Ursula Karlin mit ihrem Helferstab fast eine ganze Woche lang für die Verpflegung der saarländischen Turnfest-Teilnehmer in den BIZ-Schulhallen gesorgt. Kein leichter Job, wenn es jeden Morgen ab fünf Uhr daran ging, das Frühstück vorzubereiten. Ein gutes Zeichen ist, dass sich die bei einer Beitragserhöhung in jedem Verein nachfolgende Kündigung von Mitgliedern in Grenzen hielt, wie der im letzten Jahr neu an die Vereinsspitze gerückte Georg Blockus erwähnte und sich deshalb für die überzeugende Loyalität der TGW-Mitglieder im Namen der TG Worms sehr dankbar zeigte. Zusammen mit seiner ebenfalls neu gewählten Stellvertreterin Christel Feierabend, die für die Pfingstmarkt-Präsentation verantwortlich zeichnete, ging Georg Blockus als Newcomer und Seiteneinsteiger auf den Weg, sich in den 15 Abteilungen des größten Wormser Sportvereins an der Basis einen Überblick zu verschaffen und vor allen Dingen das persönliche Gespräch zu suchen, wodurch etliche „Altlasten“ aus dem Weg geräumt werden konnten. Neue Ideen taten sich auf und auch negative Begleitumstände blieben nicht außen vor, auch was den dringenden Bedarf an neuen Übungsgeräten betrifft. Besonders deutlich zu sehen ist das an der Leichtathletikabteilung, die letztes Jahr noch den Wunsch hegte, sich selbständig zu machen.
Doch im Dialog konnten Probleme nicht nur angesprochen, sondern auch bewältigt werden. Besonders betraf dies das neue Beach-Volleyball-Feld und den neuen Wurfring für Hammer-, Diskus- und Speerwerfen. Sicherlich gibt es in einem so großen Verein mit nahezu 3.000 Mitgliedern in 15 Abteilungen – dies besonders im Breitensportangebot – immer wieder Probleme zu lösen und man muss bedarfsgerecht arbeiten können. Alles auf einmal gelingt nicht, aber bei der TG Worms scheint man offensiver in die Zukunft zu schauen. Ja, eigene Aktionen, wie zuletzt eine Benefiz-Gala der Rhythmischen Sportgymnastik im Verbund mit der Ballett-Abteilung, sollen dazu dienen, eigene Wünsche zu erfüllen. „Der Zusammenhalt in den Abteilungen ist vorbildlich, was aber noch verbesserungswürdig ist, das ist das Wir-Gefühl“, so Georg Blockus. Eine gute Idee wäre wohl das Durchführen von jährlich einer Großveranstaltung, an der sich alle TGW-Abteilungen beteiligen. Dies könnte man mit einer gemeinsamen Vorlaufzeit und der Einbindung auch gerade der jungen Mitglieder, gemäß den heutigen Verhältnissen, was Musik und Darbietung betrifft, auf die Beine stellen. Besonderes Lob hatte Georg Blockus für die TGW-Badmintonabteilung mit ihrem jungen Vorstand mit Waldemar Knaub, Tanja Auer, Patrik Felkel, Melissa Kunkel, Annika Mailahn und Christoph Backes übrig.
Hat man doch nach dem Weggang etlicher Mitglieder den zahlenmäßigen Verlust bereits wieder ausgeglichen.
Wie Phönix aus der Asche, mit einer immer größeren Zahl an aktiven Sportlern, hat sich die Fechtabteilung mit Abteilungsleiter Walter Schenk und dem Fechtmeister Klaus Kaiser nach oben geschwungen, um nur ein Beispiel zu nennen. Aber auch Ballett und Rhythmische Sportgymnastik haben ständigen Zulauf, wo sich auch besonders die Mütter und auch der eine oder andere Vater einbringen.
Wie man auch feststellen darf, dass hinsichtlich der Mitglieder insgesamt eine positive Tendenz zu erkennen ist. Dies gilt auch für die ehrenamtlichen Mitstreiter. Neben dem Quartett Georg Blockus als 1. Vorsitzender und der 2. Vorsitzenden Christel Feierabend, Ursula Karlin (Ressort Sport) und Schatzmeister Christian Bongibault, sind dies Walther Scharfenberger für das „Ressort Sportstätten und Technische Verwaltung“, Cynthja Bongibault für „Besondere Aufgaben“, Ingrid Bongibault (Öffentlichkeitsarbeit), Thomas Coradill (Organisation), Rudi Schasse (Beisitzer im Gesamtvorstand – Technischer) und Claudia Schneider, Hans-Peter Metzen, Franz Stimmel und Manfred Schasse als Schlichtungsausschuss, um nur einige der Mitglieder zu erwähnen, die sich auch ohne Amt und Würden ehrenamtlich bei der TG 1846 Worms einbringen. Dazu gehören auch alle Abteilungsleiter und Stellvertreter. Es ist dem mit ältesten, aber größten Wormser Sportverein TG 1846 Worms zu wünschen, dass die Saat mit ersten zarten Pflänzchen für die Zukunft aufgehen mag. Sportvereine sind und bleiben auch in Zukunft wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.