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  • Mi., 08. Februar 2017, 20:36 Uhr
    Mehr Flexibilität für den Entsorgungs- und Baubetrieb durch Anschaffung von 9 neuen Fahrzeugen

    Neue Konzeption für den Bereich Straßenreinigung

    Der Fuhrpark des Entsorgungs- und Baubetriebes der Stadt Worms wurde am Mittwoch durch 9 neue Fahrzeuge erweitert. Von links: Alfred König, Werkdirektor ebwo, Hans-Joachim Kosubek, Bürgermeister, Andreas Oberhaus, Abteilungsleiter Zentrale Dienste ebwo, Ralph Nickolay, Geschäftsführer Autohaus Löhr und Hans-Dieter Gugumus, Hauptabteilungsleiter Technische Dienstleistungen ebwo. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN  Nicht nur der Fuhrpark des Entsorgungs- und Baubetriebes (ebwo) bedurfte einer Frischzellenkur. Die Anschaffung von neun neuen Fahrzeugen ist auch Teil einer Neukonzeptionierung der Straßenreinigung. Eine Investition, die auch aufgrund der Höhe von 300.000 Euro nicht gerade alttäglich sei, wie Hans-Dieter Gugumus, Hauptabteilungsleiter Technische Dienstleistungen, betonte. „Aber notwendig”, so Gugumus mit dem Hinweis, dass alle Fahrzuge modernsten Standards entsprechen und die Euro 6-Norm erfüllen. Fünf sind für den Baubetrieb in der Monsheimer Straße bestimmt, vier Fahrzeuge werden in der Straßenreinigung eingesetzt.

    Bedarfsorientiertes Reinigen in 4 neuen Gebieten

    Bürgermeister Hans-Joachim Kosubeck erläuterte die Neukonzeptionierung, die nicht zuletzt auch nach Kritik aus der Bürgerschaft realisiert würde und die Arbeit der ebwo optimieren soll. „Wir können bei Bedarf jetzt flexibler und schneller reagieren”, so Kosubek über die Maßnahme. Künftig würden einzelne Bezirke nicht mehr nach einem starren Plan gereinigt. Vielmehr sollen fünf Mannschaften, die einem Vorarbeiter unterstehen, bedarfsorientiert für die Reinigung von vier neuen Gebieten in Hochheim, Neuhausen, Innenstadt-Randgebiete und der Bereich südlich der Alzeyer Straße, eigenverantwortlich tätig sein. „Wir geben damit Verantwortung nach unten ab”, erklärte der Bürgermeister, dass sich an den Reinigungsintervallen in der Innenstadt nichts ändere. Generell sei die Straßenreinigung schwierig zu regeln und mit viel Aufwand verbunden, fügte Hans-Joachim Kosubek an.

    „Keineswegs von der Stange”, verwies Karl-Martin Bergholz, Verkaufsberater bei Löhr Automobile Worms, die im Rahmen der europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhielten, auf die durch Auf- und Umbauten veredelten Transporter, die über modernste Lkw-Technik verfügen und eine bestimmte Gewichtsgrenze erfüllen mussten, damit keine gesonderten Führerscheinklassen erforderlich sind. Die Fahrzeuge, teils Doppelkabiner sowie mit Seitenkippern oder Pritsche bestückt, sind ab sofort im Einsatz. Die Verwendung durch die Reinigungstrupps in den vier neuen Bezirken nehme aber noch etwas Zeit in Anspruch, fügte Bürgermeister Kosubek an. Zunächst müssten die Einsatzbereiche exakt festgelegt werden.

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