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  • Sa., 10. Juli 2021, 08:18 Uhr
    Worms: Modernste Leitstelle in Rheinland-Pfalz setzt Maßstäbe / Auch neue Fahrzeuge und Geräte

    Neue Leitstelle der Feuerwehr begeistert

    In der neuen Leitstelle informieren sich Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach, MdL Jens Guth, Staatssekretär Randolf Stich, Brandoberinspekteur Fabio Korb und OB Adolf Kessel aus erster Hand. Foto: Florian Helfert


    VON FLORIAN HELFERT „Wir sind als Leitstelle ein wichtiger Baustein in der Rettungskette“, stellte Brandoberinspekteur Fabio Korb bei der offiziellen Übergabe der neuen Leitstelle im Beisein des Oberbürgermeisters Adolf Kessel sowie des rheinland-pfälzischen Innenstaatssekretärs Randolf Stich fest. „Unsere alte, störanfällige Leitstelle gehört endlich der Geschichte an!“, frohlockte sogar Stadtfeuerwehrinspekteur Klaus Feuerbach am Donnerstagnachmittag in der Hauptfeuerwache.

    Über ihre Leitstelle wird die Feuerwehr bei Bränden, Sturmschäden, Unfällen und vollgelaufenen Kellern um Hilfe gebeten. Auf zwei Ebenen ist sie sich in acht Containern untergebracht und stellt sechs Notrufleitungen bereit. Schon seit einem Jahr ist sie in Betrieb und dennoch gehört sie dem Wormser Stadtoberhaupt zufolge nach wie vor zu den modernsten Leitstellen in Rheinland-Pfalz.

    Hierbei betonte Fabio Korb, der das Projekt gemeinsam mit Hauptbrandmeister Pascal Oswald maßgeblich begleitete, den Faktor Mensch. Sieben Monate wurde das Personal der neuen Leitstelle eigens auf sie geschult. „Die Aus- und Fortbildung hierfür ist ein Meilenstein“, ist der Feuerwehrmann überzeugt.

    Weitere Gerätschaften übergeben

    Für die Aufgaben der Feuerwehr, sagte Staatssekretär Randolf Stich in seinem Grußwort, betrachte er eine zuverlässige Leitstelle als ebenso unerlässlich wie modernes und funktionales Gerät. So wurden neben der Leitstelle auch ein Rettungswagen, ein Kleinalarmfahrzeug, Wechselladerfahrzeug, Abrollbehälter Kran, Notstromanhänger und ein Schneidlöschgerät an die Blaulichtfamilie übergeben. Die Ausgaben hierfür bilanzierte Adolf Kessel auf 2,2 Millionen Euro - inklusive bislang erhaltener Landeszuschüsse.

    Blaulichtfamilie packt an

    Klaus Feuerbach dankte allen beteiligten Akteuren sowie ganz speziell seinen verantwortlichen Kameradinnen und Kameraden. Zuvor hatte sich bereits der Staatssekretär des Innenministeriums, Randolf Stich, für das Engagement ausdrücklich aller Einsatzkräfte bedankt. Für ihre Mühen in Testzentren oder beim Impfen in Pflegeheimen während der laufenden Corona-Pandemie. „Wir alle sehen, was hier geleistet wird“, so Stich lobend. Oder wie es Kessel formulierte:  „Sie packen an!“

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