Sie sind hier:
Startseite
» Nachrichten » „Neuer Ausbau der Friedrichstraße geht zu Lasten schwächerer Verkehrsteilnehmer“
Mo., 07. April 2014, 20:41 Uhr
CDU Ortsverbände Innenstadt und West sprechen mit Anwohnern über Probleme beim neuen Ausbau der Friedrichstraße / Appell an Stadtplaner
„Neuer Ausbau der Friedrichstraße geht zu Lasten schwächerer Verkehrsteilnehmer“
Die Vorsitzenden der CDU-Ortsverbände Innenstadt und West, Christian Brunner und Barbara Wirth sind von Anwohnern, Anliegern und Verkehrsteilnehmen auf Probleme beim neuen Ausbau der Friedrichstraße aufmerksam gemacht worden. Gemeinsam mit Mitgliedern der beiden Verbände haben sich die Unionsvertreter daher nun ein Bild vor Ort gemacht. Danach fassten Brunner und Wirth zusammen: „Der neue Ausbau der Friedrichstraße geht zu Lasten schwächerer Verkehrsteilnehmer, der Radfahrer“.
Straße vergleichweise eng
Durch den Ausbau entstanden sind ein sehr breiter Gehweg und ein breiter Weg für Radverkehr entgegen der Einbahnstraße. Daneben verläuft eine vergleichsweise enge Straße. Deren Fahrbahn – und das wird von der CDU als Problem gesehen – muss sich die ehedem schon knappe Fläche mit einer Radspur teilen. Als besonders problematisch sah ein Anwohner das Endstück kurz vor Höhe der Kaiser Passage: „Bei der Einfahrt in den Kreisel bleibt den Fahrern größerer Autos gar nicht anders übrig als auch den Radstreifen mitzubenutzen“.
Brunner und Wirth wägen ab: „Einerseits sollen durch die Fahrbahnverengung Raser ausgebremst werden, was ja auch gut ist – andererseits müssen sich aber auch schwächere Verkehrsteilnehmer sicher fühlen“.
Straßen nicht zu stark verengen
Barbara Wirth spielte auch Alternativ-Lösung durch: sollte man den breiten Radweg beidseitig für den Radverkehr freigeben? Diese Möglichkeit verwarf sie allerdings wieder, weil eine Öffnung des Radwegs in beide Richtungen ebenfalls die Unfallgefahr erhöhe. Der Innenstadtverband appelliert nun an die Stadtplaner, bei vergleichbaren Baumaßnahmen künftig in der Planungsphase diesen Punkt stärker zu berücksichtigen. „Stark befahrene Straßen sollen nicht so weit verengt werden, dass es gefährlich für Radfahrer wird“, sagten Brunner und Wirth.