Fr., 25.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 14. Januar 2016, 11:35 Uhr
    Knopf tritt für DIE LINKE an

    Neuer Direktkandidat

    Sebastian Knopf (links) und Bernhard Elz (rechts)

    Der Wormser Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 6. Januar Sebastian Knopf als Direktkandidat der LINKEN für den Landtag im Wahlkreis Worms bestätigt. Als Ersatzkandidat fungiert Bernhard Elz. In einem Pressestatement bringt Knopf seine wichtigsten politischen Ziele auf den Punkt.


    „Wir brauchen erstens eine grundlegende Reform der Kommunalfinanzierung. Hier sind Bund und Land in der Pflicht, endlich deutliche Schritte nach vorne zu unternehmen, anstatt sich Jahr für Jahr mit faulen Kompromissen abzugeben. Wie lange soll denn das noch weitergehen, dass eine Stadt wie Worms jährlich ein Defizit von 25 bis 30 Millionen Euro im Jahr hat? Wer wird denn diese Schulden jemals zurückbezahlen? Statt mit Worten sollten die verantwortlichen Parteien mit Taten glänzen, um dieses Disaster endlich zu beseitigen!“ so Knopf.


    Ein zweiter Punkt für Knopf ist die Bürgerbeteiligung. Seit Jahren wird über die sinkende Wahlbeteiligung gejammert, doch anstatt auch hier mal zu neuen und anderen Ansätzen zu kommen, wird insbesondere von den großen Parteien eine Politik betrieben, die auf Bewahrung des Bisherigen ausgerichtet ist.


    „Wer so handelt, wählt sich am Ende selbst ab und kann nicht behaupten, er oder sie würde noch die Menschen im Land vertreten. Wir brauchen deutlich mehr direkte Demokratie. Die Menschen müssen auf kommunaler Ebene und im Land mehr und direkt an Entscheidungen beteiligt werden.“ fordert Knopf, der seit Jahren für mehr Bürgerbeteiligung kämpft.


    Als dritte Säule seiner Politik beschreibt Sebastian Knopf die Bekämpfung der Armut im Land. „Hier haben Schröder und seine SPD ganze Arbeit geleistet mit der Agenda 2010. Und dies im negativen Sinne. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, immer mehr Menschen müssen zur Tafel, weil das Geld nicht reicht. In dem man den Niedriglohnbereich deutlich ausgeweitet hat, hat man Heerscharen von Menschen in die Armut getrieben, die dann auch noch in die Altersarmut rutschen. Anstatt die Landesregierung in unsinnige Großprojekte wie den Nürburgring oder den Flughafen Hahn investiert, sollte sie lieber ein Programm für einen öffentlichen geförderten Beschäftigungssektor auflegen. So können auch Menschen wieder im ländlichen Raum gehalten werden. Jetzt haben wir die Entwicklung, dass die Menschen in die Städte und Ballungsräume ziehen. Dies führt zu immer weiter steigenden Mieten und zu einer Negativentwicklung in vielen ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz.“


    Sebastian Knopf ist 38 Jahre alt, wohnt seit 2001 in Worms und ist seit 20 Jahren Mitglieder der PDS bzw. jetzt der LINKEN. Beruflich arbeitet er als Außendienstmitarbeiter für einen kleinen Tiernahrungshersteller. In seiner Freizeit geht er gerne zum Eishockey. Weitere Informationen zu Sebastian Knopf und der Partei DIE LINKE finden Sie auch im Internet unter www.linke-azwo.de




    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige AmtsblattAnzeige das WormserAnzeige Tip Südhessen
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige TicketshopAnzeige 3 Füller 1