Ein neuer zentraler Wertstoffhof für den Landkreis Alzey-Worms soll im Gewerbegebiet Alzey-Nord in der Albiger Straße entstehen. Der Werksausschuss des Kreises stimmte in seiner jüngsten Sitzung diesem Ansinnen zu. Im Gegenzug sollen die beiden bisherigen Wertstoffhöfe in der Alzeyer Gartenstraße sowie in Framersheim geschlossen und am neuen Standort zusammengeführt werden. Dort können dann die von den alten Standorten gewohnten Arten an Wertstoffen und Abfällen abgegeben werden. Die Werkleitung des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) des Landkreises wurde beauftragt, die entsprechenden Verträge abzuschließen.
Die Stadt Alzey stelle dem Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises im Gewerbegebiet Alzey-Nord kostenlos eine Teilfläche von 2.000 Quadratmetern als Ersatz für den jetzigen Alzeyer Wertstoffhof zur Verfügung. Die Stadt will das Gelände im Bereich der Gartenstraße für andere Zwecke nutzen. Als Ergänzung zu dieser Fläche pachte der AWB eine weitere Teilfläche von nochmals 2.000 Quadratmetern an. „Mit dem neuen Standort soll eine kundenfreundlichere, modernere und zukunftsfähige Abfallentsorgung und Verwertung ermöglicht werden“, sagte Görisch. Die bisherigen Standorte der Wertstoffhöfe seien sehr beengt, unübersichtlich und kaum erweiterbar.
Papier-Entsorgung neu vergeben
Neu vergeben wurde vom Werksausschuss der Vertrag über Sammlung und Transport von Papier, Pappe, Kartonage (PPK) aus Haushalten und von Wertstoffhöfen. Den Zuschlag als wirtschaftlichster Anbieter erhielt das bisherige Unternehmen, die „Remondis GmbH“ aus Mannheim. Der Vertrag gelte zunächst für ein Jahr mit der Option einer Verlängerung um ein weiteres Jahr. Getrennt hiervon wurde die Übernahme und Verwertung der PPK-Fraktion für denselben Zeitraum vergeben. Auch hier sicherte sich das bisherige Unternehmen, die „Remondis Trade und Sales GmbH“ aus Lünen den Zuschlag und präsentierte das für den Kreis lukrativste Angebot mit den unterm Strich höchsten Verwertungserlösen
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