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  • Di., 23. Mai 2017, 21:32 Uhr
    Fahrradschutzstreifen gute Alternative / Lob für Maßnahme / Verkehrssicherheit gewährleisten

    Neues, radfahrerfreundliches Gesicht

    Von links: Abteilungsleiterin Annett Böttner, Baudezernent Uwe Franz und Fahrradbeauftragte Rosa Schumann-Montoya haben bei der Sanierung der Petersstraße eng zusammengearbeitet.


    Seit letzter Woche ist die Petersstraße/Herzogenstraße nach Deckenerneuerungsmaßnahmen wieder für den Verkehr freigegeben. Optisch sticht nicht nur der neue Belag ins Auge, sondern auch die Fahrbahnmarkierungen. Denn im Zuge der Sanierungsmaßnahme konnte die Stadt nun auch der Forderung der Fahrradbeauftragten Rosa Schumann-Montoya nach durchgehenden Fahrradschutzstreifen in diesem Straßenzug nachkommen. Im Fahrradklimatest, berichtet die städtische Fahrradbeauftragte, sei u.a. bemängelt worden, dass der Fahrradschutzstreifen in der Petersstraße bisher nach der Ampel abrupt vor einem Parkstreifen endete. Dies habe in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen geführt.

    Die Fahrradbeauftragte Rosa Schumann-Montoya weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass zwar viele Radfahrer lieber auf Radwegen unterwegs seien anstatt auf Schutzstreifen, doch für die Einrichtung von Radfahrstreifen oder Radwegen die Straßenbreiten im Innenstadtbereich einfach zu schmal seien. Die Markierung von 1,50 Meter breiten Schutzstreifen stellt aus ihrer Sicht daher eine gute Alternative zu Fahrradstreifen bzw. Radwegen dar.

    „Inzwischen haben wir im gesamten Innenstadtbereich auf fast allen Hauptverkehrsstraßen Fahrradschutzstreifen aufgebracht“, berichtet Baudezernent Uwe Franz. Großes Lob dafür hat die Stadt Worms im vergangenen Jahr von der Stadt Trier erhalten. „Bei uns ist so etwas nicht durchsetzbar“, hatte der zuständige Mitarbeiter der Stadtverwaltung Trier seiner Wormser Kollegin, Gabriele Adams, damals berichtet.

    Der Wegfall des Parkstreifens in der Petersstraße hatte zunächst für Unmut bei den betroffenen Geschäftsinhabern geführt. „Wir konnten einen Konsens erzielen, denn in der Peterstraße/Am Herrnkeller stehen noch 18 Parkplätze zur Verfügung“, erläuterte der Baudezernent. Um eine höhere Fluktuation auf dem vorhandenen Parkplatz Petersstraße/Am Herrnkeller zu erreichen, sei die Parkzeit dort auf maximal 30 Minuten begrenzt worden. Zuvor betrug die Höchstparkdauer zwei Stunden. Dadurch könne der Parkdruck für Kurzparker der umliegenden Geschäfte gemindert werden, ist sich der Baudezernent sicher.

    Im Übrigen hätte der Parkstreifen ohnehin weichen müssen: „Wir konnten keine ausreichende Sichtbeziehung auf den Zebrastreifen in der Petersstraße gewährleisten, sodass die Verkehrssicherheit für querende Fußgänger nicht gegeben war“, so der Beigeordnete Uwe Franz. Die Fahrradbeauftragte der Stadt Worms ist die Verbindungsperson zwischen den fahrradfahrenden Bürgern und den städtischen Dienststellen. Sie ist unter folgenden Kontaktdaten zu erreichen: Telefon (0152) 23 10 24 84, E-Mail schumann-montoya@t-online.de.

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