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  • Di., 08. November 2022, 11:35 Uhr
    HIERZULAND: Porträt am 18. November um 18.45 Uhr in der „Landesschau Rheinland-Pfalz“

    Neuhausen im SWR Fernsehen

    „Die „Wichsschachtel“ und die ehemalige Cyriakuskapelle im Neuhauser Ortskern, die heute als Wohnhaus genutzt wird. Foto: Robert Lehr


    In der Rubrik „Hierzuland“ sendet das SWR Fernsehen liebevolle und sehenswerte Ortsporträts. Ein Beitrag über die Kirchgasse in Neuhausen läuft am 18. November, ab 18.45 Uhr innerhalb der „Landesschau Rheinland-Pfalz“.

    Neuhausen ist ein Stadtteil von Worms, der ältesten Stadt Deutschlands, und befindet sich nordwestlich der Innenstadt. Von der Fläche her ist es der kleinste der insgesamt 13 Stadtteile, jedoch leben dort die meisten Menschen. Etwas mehr als 11.000 Einwohner sind in Neuhausen zu Hause, wo einst schon die Römer lebten. Durch Neuhausen fließt die Pfrimm, ein kleiner Fluss, der früher den alten Ortskern begrenzte. Von hier aus hat sich der Stadtteil in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts rasant ausgedehnt.

    Das rasche Bevölkerungswachstum führte dazu, dass heute sehr viele Wohnblöcke das einst dörfliche Ortsbild von Neuhausen prägen. Viele davon entstanden bereits in den 20er Jahren und wurden für die in Worms beschäftigten Eisenbahner errichtet. Neben den sogenannten „Eisenbahner Häusern“ gibt es auch zahlreiche Neubausiedlungen. Die größte von ihnen ist die „Nordendsiedlung“ mit ihren Ein- und Mehrfamilienhäusern.

    „Hierzuland“ taucht ein in das ursprüngliche Neuhausen im alten Ortskern. Rund um die Cyriakuskirche schlängeln sich kleine Straßen und Gassen. Eine davon ist die Kirchgasse. Mit 150 Metern wohl eine der kleinsten Gassen in Neuhausen. Mit der Kirche, einer Denkmal Geschützen Kapelle und einer historischen Grundschule, genannt „Wichsschachtel“, hat sie auf der Kürze doch einiges zu bieten.

    Die Bewohner der Kirchgasse schätzen vor allem das familiäre Miteinander. Man kennt sich, man akzeptiert sich. Da gibt es den pensionierten Lehrer, mit einer Profifußballer-Karriere, der jetzt Brieftauben züchtet. Oder den Bewohner, der am längsten in der Kirchgasse lebt, weil er hier geboren wurde. Nicht zu vergessen die zugezogene Dame, die mit einem Beschwerde-Brief an die Kirche dafür gesorgt hat, dass die Glocken nicht mehr die Nachtruhe in Neuhausen stören. Die Kirchgasse, klein aber oho.

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