Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
Sie sind hier: Startseite » Nachrichten » Neujahrsempfang der AWO Hamm mit 164 Personen!
Mi., 29. Januar 2014, 16:25 Uhr
Altbürgermeister Walter Arnold zum Ehrenmitglied ernannt / Christa Oswald mit der Verdienstmedaille des AWO-Bundesverbandes ausgezeichnet
Neujahrsempfang der AWO Hamm mit 164 Personen!
Ursula Orth mit Christa Oswald und Rudi Frick (von links) bei der Auszeichnung mit der Verdienstmedaille des AWO Bundesverbandes
Der im 37. Jahr seines Bestehens inzwischen auf 352 Mitglieder angewachsene AWO-Ortsverein hatte zum 19. Neujahrsempfang eingeladen und 164 Personen waren der Einladung zum Jahresrückblick und zur Vorschau bei einem herausragenden und sehr geschmackvollem Heringsbuffet mit Quellde sowie einer Hausmacher Wurstplatte und Quark, das Reiner Schmitt von der „Bürgerstube“ mit seinem Team zubereitet hatte, gefolgt. Wo gibt es das sonst noch – sogar die Quellde wurden geschält serviert! So manche/r ging auch noch ein zweites und ein drittes Mal zum Nachfassen.
„Ein schönes Gefühl für einen Veranstalter, wenn eine Einladung und auch das angebotene Essen so viel Zuspruch findet“, so die 1. Vorsitzende Ursula Orth.
Befreundete AWO-Ortsvereine zu Gast
Ursula Orth konnte viele Gäste befreundeter AWO-Ortsvereine aus Lampertheim, Rheindürkheim, Gimbsheim, Wendelsheim, Eich sowie als Ehrengäste die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, Verbandsbürgermeister Gerhard Kiefer, Ortsbürgermeister Volker Luckas, den stellv. Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Alzey-Worms, Alexander Ebert mit der Geschäftsführerin Iris DIllmann begrüßen. Ein ganz herzliches Willkommensgruß galt dem Ehrengast Rudi Frick, stellv. Vorsitzender des AWO-Bundesverbandes, 1. Vorsitzender von AWO International und 1. Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Rheinland.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Rohrlacher Freunde“ aus Worms, die mit ihren Liedern das Publikum faszinierten und zum Mitsingen und Mitschunkeln einluden. Zwischendurch trug der „Chef“ der 5-köpfigen Truppe, Peter Buhl, noch einige Anekdoten vor, die das Publikum zum Lachen brachten.
Rückblick auf Veranstaltungen für Jung und Alt In ihrem Jahresrückblick führte Ursula Orth aus, dass die AWO im letzten Jahr viele Veranstaltungen für Jung und Alt anbot, so dass auf jeden Fall für jeden etwas dabei war. „Es war eine Mammutarbeit, die da zu bewältigen war“, führte sie weiter aus. „Ich denke, dass wir eine hervorragende Arbeit leisten und uns unserer sozialen Verantwortung bewusst sind“. Hinzu kamen noch über 20 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Außerdem bot die AWO, nachdem der einzige Dorfladen geschlossen hatte, einen kostenlosen wöchentlichen Fahrdienst für mobilitätseingeschränkte Personen an, der rege genutzt wurde. Ihr Dank galt dem gesamten Helferteam.
Der Wunsch nach eigenen Räumlichkeiten zur Durchführung von vielfältigen Veranstaltungen steht nach wie vor auf dem Wunschzettel an 1. Stelle. Leider konnten bis heute immer noch keine Räumlichkeiten gefunden werden.
Ortsbürgermeister versprach Unterstützung Ortsbürgermeister Volker Luckas ging in seinem Grußwort darauf ein und versprach Unterstützung und Hilfe bei der Suche nach geeigneten Räumen. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass er hoffentlich eines Tages der AWO geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen könne.
Voll des Lobes für den mitgliederstärksten AWO-Ortsverein im Kreisverband Alzey-Worms dankte Verbandsbürgermeister Gerhard Kiefer der Vorsitzenden und dem kompletten Helferteam für die großartige Leistung, die sie in den zurückliegenden Jahren vollbrachten.
Auch Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp ließ es sich nicht nehmen, die vielfältige soziale Arbeit der AWO in höchsten Tönen zu loben. Sie ging in ihrem Grußwort auf den Text des Liedes der „Rohrlacher Freunde“ ein, die aus Anlass des 95. Geburtstages der AWO auf Bundesebene ein besonderes Lied gedichtet hatten und es zu Beginn der Veranstaltung vortrugen.
Rudi Frick, Ursula Orth und Walter Arnold bei der Ernennung zum Ehrenmitglied.
Der Vorstand hatte beschlossen, Bürgermeister a.D., Walter Arnold, auf dessen Initiative hin 1977 in Hamm ein eigener Ortsverein der AWO gegründet wurde und dem der über viele Jahre selbst als stellvertretender Vorsitzender angehörte , zum E H R E N M I T G L I E D ernennen.
Zur Ehrung Worte von Albert Schweitzer
Rudi Frick verlas die Ehrenurkunde mit dem Text von Albert Schweitzer „Mahnung und Verpflichtung zum Dienst am Mitmenschen“ und nahm die Auszeichnung von Walter Arnold vor. Ursula Orth zitierte einen Text aus der Jubiläumsbroschüre des AWO-Ortsvereins Hamm zum 25-jährigen Bestehen, in der gleich zu Beginn auf die Initiative von Altbürgermeister Walter Arnold zur Gründung eines AWO-Ortsverein in Hamm hingewiesen wurde. Sehr gerührt nahm Walter Arnold die ehrenvolle Auszeichnung entgegen.
Christa Oswald ausgezeichnet Weiterer Höhepunkt an diesem Nachmittag war die Auszeichnung der noch 1. Vorsitzenden des AWO-Ortsvereins Gimbsheim, Christa Oswald. Nach 39-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit bei der AWO gibt sie nächste Woche das Amt in jüngere Hände ab. Sie war außerdem auf Kreisebene der AWO und im AWO Betreuungsverein über viele Jahre sehr aktiv.
Rudi Frick nahm auch diese besondere Auszeichnung von Christa Oswald vor. Er überreichte ihr die zweithöchste Auszeichnung, die der AWO-Bundesverband vergibt, nämlich die Verdienstmedaille, die 1979 anlässlich des 100. Geburtstages von Marie Juchacz, der Gründerin der AWO, vom Bundesverband der AWO gestiftet wurde. Sprachlos, da sie nichts von der geplanten Ehrung wusste, nahm sie voller Stolz und sprachlos diese Auszeichnung entgegen.
Weitere Ehrungen durch VG-Bürgermeister Kiefer und MdL Anklam-Trapp Verbandsbürgermeister Gerhard Kiefer und Landtagsabgeordnete Anklam-Trapp nahmen, zusammen mit der Vorsitzenden Ursula Orth, weitere Ehrungen vor, und zwar für 25 Jahre AWO-Mitgliedschaft. Folgende Jubilare waren anwesend: Rosi Köhler, Anita Paul und Ilse Fretter. Helga Seibel und Gudrun Becker, die ebenfalls 25 Jahre Mitglied sind, waren leider verhindert, an der offiziellen Ehrung teilzunehmen.
30 Jahre Mitglied: Marion Krist und Liesel Opala 32 Jahre Mitglied: Hilde Hiegele 33 Jahre Mitglied: Inge Luckas 37 Jahre Mitglied: Gründungsmitglied Kurt Luckas, der über viele Jahre Schriftführer und Pressesprecher der Ortsvereins Hamm und Pressewart des Kreisverbandes war.
Dank und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement sprach Ursula Orth außerdem Irene Hofmann und Brigitte Spuck aus, die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden, führte Ursula Orth in ihrer Laudatio aus Beide waren total überrascht von der Ehrung und nahmen die entsprechende Urkunde voller Rührung entgegen. Für alle Geehrten hatte das Helferteam kleine Präsente vorbereitet.
Dank an zahlreiche, engagierte Helfer Ihr Dank galt auch allen Spendern, die die AWO durch ihre Mitgliedschaft oder Spenden unterstützen. „Dass die AWO heute in Hamm so erfolgreich ist, hat sie dem großen Engagement vieler ehrenamtlichen Helfer/innen zu verdanken. Ohne sie wäre die Arbeit nicht zu bewältigen.“
Ursula Orth dankte allen Helferinnen und Helfern, die bei den durchgeführten Veranstaltungen im zurückliegenden Jahr keine Mühe und Arbeit scheuten, um Jung und Alt schöne, erlebnisreiche und unvergessliche Stunden zu bieten.
„Es freut mich, dass es auch bei uns immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die sich für das Gemeinwohl engagieren und damit zur Lebendigkeit in unserer Gemeinde beitragen. Die Arbeiterwohlfahrt hat hier in Hamm einen großen Teil dieser sozialen Verantwortung übernommen und unser Markenzeichen bzw. Symbol, nämlich das AWO-Herz, ist Jung und Alt überall bestens bekannt“, führte sie weiter aus.
Musikalische Begleitung durch die „Rohrlacher Freunde“
Die Vorsitzende beendete ihre Rede mit dem Hinweis, dass die AWO auch in Zukunft sich für diejenigen einsetzen werde, die Hilfe benötigen und leitete damit zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über, den die „Rohrlacher Freunde“ aus Worms gestalteten.
Auch Schornsteinfegermeister Gerhard Bogner durfte nicht fehlen und wünschte jedem der Anwesenden mit einem Handschlag ein gutes neues Jahr. Da kann ja nichts mehr schief gehen…
Kuchenbuffet mit 30 Torten und Kuchen
Ein weiteres Highlight des Tages war das pünktlich um 15 Uhr eröffnete Kuchenbuffet, das aus 30 selbst gebackenen Torten und Kuchen bestand. Trotz dem hervorragenden Mittagessen ging auch da noch etwas in den Magen. So manch ein Diabetiker schmiss bei diesem Anblick alle guten Vorsätze über den Haufen und griff zu, denn bei diesem Anblick konnte man einfach nicht widerstehen.
Beim Nachhausegehen waren sich alle einig: So einen schönen Tag hatten wir schon lange nicht mehr und wenn wir nächstes Jahr wieder eingeladen werden, „wir kommen auf jeden Fall“!