TV Leiselheim V verliert trotz gut gemeinter Vorsätze das Auftaktspiel in die Rückrunde der Tischtennis-Bezirksliga Rheinhessen-Süd
Neujahrsvorsätze adieu?
Thomas Willersinn musste trotz packender Ballwechsel seine Neujahrsvorsätze im Spiel gegen den TSV Gau-Odernheim aufgeben.
Drei Viertel aller Deutschen nehmen sich zum Jahreswechsel gute Vorsätze vor. Betrachtet man diese genauer, stehen meistens „Mehr Sport“ oder „Mehr Zeit für Hobbies“ ganz oben auf der Liste der häufigsten Neujahrsvorsätze. Unter Tischtennisspielern gesellt sich häufig noch das Vorhaben hinzu, im kommenden Jahr oder zumindest in der ersten Halbrunde des Jahres kein Tischtennisspiel mehr zu verlieren. Weniger ehrgeizige Wettkämpfer begnügen sich mit dem Ziel, kein Einzel zu verlieren. Nicht anders verhält es sich in der Bezirksliga-Mannschaft des TV Leiselheim. Auch hier wurden große Ziele gesetzt. Aber diese zerschlugen sich wie die meisten guten Vorsätze gleich in den ersten Januar-Tagen.
Letztendlich war es eine 3:9-Niederlage in der Halle des TSV Gau-Odernheim III, die für das TVL-Sextett jegliche Vorhaben zerplatzen lies. Nur das Doppel von Andreas Brück und Thomas Willersinn konnte zu Beginn des Spiels punkten. In den folgenden Einzeln waren es Gernot Grau und Cédric Roussel, die durch hochklassige Ballwechsel und gute Leistungen eine deutlichere Niederlage verhinderten. „Wir müssen gegen andere Gegner punkten, wobei wir schon heute mit ein bisschen Glück unser Punktekonto hätten auffüllen können“, resümierte Thomas Willersinn die Partie. Tatsächlich hätte seine Mannschaft ein engeres Ergebnis erzielen können, wenn beim Stand vom 1:1 das dritte Doppel und das erste Einzel von Andreas Brück nicht denkbar knapp mit zwei Punkten im Entscheidungssatz an Gau-Odernheim III gegangen wäre.
So ist es jetzt nur noch Gernot Grau, der durch seinen Sieg gegen Rudolf Eschenfelder, der nach vier Jahren Abstinenz von Tischtennis-Wettkämpfen zurückgekehrt ist, selbstbewusst behaupten kann, dass er zu dem geringen Prozentsatz der Tischtennisspieler gehört, die hartnäckig ihr Neujahrs-Vorhaben verfolgen, im kommenden Jahr kein Einzel in der schnellsten Rückschlagsportart der Welt zu verlieren.