JAZZ & JOY: „Nouvelle Vague“ am 22. August um 22 Uhr auf der Volksbank-Bühne auf dem Weckerlingplatz
New Wave-Sound gepaart mit Punk
Das französische Bandprojekt „Nouvelle Vague“ tritt ihm Rahmen der „15 Years Anniversary Tour“ bei Worms: Jazz & Joy auf. Foto: Rod Maurice
„Nouvelle Vague" – dahinter verbirgt sich ein Garant für großartige Musik und mitreißende Konzerte. Nach Auftritten in Melbourne, Moskau, Helsinki oder Madrid reiht sich auch Worms in die Städte ein, in denen das erfolgreiche Pariser Projekt sein 15-jähriges Bestehen feiert. Die Besucher erwarten New Wave-Sound gepaart mit Punk, üppige Arrangements, verzaubernder Gesang und bekannte Lieder im verträumten Stil des Bossa Nova der 50er- und 60er-Jahre sowie eingängige Eigenkompositionen. Am Samstag, dem 22. August, um 22 Uhr, tritt das französische Kollektiv im Rahmen seiner „15 Years Anniversary Tour“ auf der Volksbank-Bühne auf dem Weckerlingplatz auf. Anlässlich des Festivaljubiläums verstärkt der Namensgeber Volksbank Alzey-Worms eG sein Engagement und ermöglicht damit dieses Konzerthighlight. „Worms: Jazz & Joy“ findet in diesem Jahr vom 21. bis zum 23. August statt. Der Vorverkauf läuft bereits. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.jazzandjoy.de.
Kreativer Schmelztiegel
2004 gründeten die französischen Produzenten und DJs Marc Collin und Olivier Libaux – beide feste Größen in der französischen Pop- und Electronic-Musikszene – das Kollektiv „Nouvelle Vague". Von Anfang an ist es als Projekt angelegt und überzeugt in verschiedenen Besetzungen mit herausragenden Sängerinnen. Zu ihnen gehören Mélanie Pain und Phoebe Killdee, die in Worms auftreten werden. Alle Mitglieder sind erfolgreiche und eigenständige Solokünstler, die auch in anderen Bands spielen und „Nouvelle Vague" so zum kreativen Schmelztiegel machen. Seit über 15 Jahren, zahlreichen Tourneen und mit fünf Studioalben begeistert das Bandprojekt Fans und Kritiker weltweit. Dabei ist der Name Programm: „Nouvelle Vague" steht nicht nur für eine neue Mode oder Stilrichtung, sondern ist auch die französische Übersetzung von New Wave einerseits und Bossa Nova andererseits. Die Formation verrät damit schon sein Erfolgsrezept: Anfangs hat das französische Kollektiv vor allem Songs der britischen New Wave- und Post-Punk-Zeit im Gewand von Bossa Nova- und dem Electropop-Sound des neuen Jahrtausends neu interpretiert, darunter Titel von Joy Division, The Cure oder New Order. Später öffneten sich „Nouvelle Vague" dann auch Genres wie Country oder Bluegrass. Mehrfach konnten sie die Original-Interpreten für ihre Versionen gewinnen, beispielsweise Martin Gore von Depeche Mode. Autoren der von ihnen ausgewählten Stücke, wie Morrissey oder Mick Jones von The Clash, zeigten sich begeistert.
Mehr als Coversongs
Bezeichnet man die Interpretationen des Kollektivs als bloße Songcover, wird man diesen keinesfalls gerecht: Der TV-Sender ARTE nennt die Neukreationen treffend „intelligent und sinnlich“. „Nouvelle Vague" machen sich die gecoverten Titel regelrecht zu eigen und schaffen vollkommen Eigenständiges. Vor allem jüngere Hörer lernen durch die Interpretationen häufig erst die Lieder hinter den Coversongs kennen. „Nouvelle Vague" gelingt so auch ein Brückenschlag zwischen den Generationen und entreißt „großartige Musik dem Vergessen“, so der Tagesspiegel. Seit Erscheinen des Albums „I could be happy“ in 2016 steht fest, dass dieses Bandprojekt auch bezaubernde Eigenkompositionen in petto hat. Mit zauberhaften eigenen Arrangements hat „Nouvelle Vague" damit wieder einmal seine Vielseitigkeit bewiesen. Beim Auftritt in Worms darf man sich auf das gesamte Spektrum dieses aufregenden Acts freuen!
„Noch nicht da gewesene Facette"
„Mit der Verpflichtung von `Nouvelle Vague` fügen wir unserem Musikprogramm eine weitere, so noch nicht da gewesene Facette hinzu,“ freut sich Sascha Kaiser, Geschäftsführer des Veranstalters, der Kultur und Veranstaltungs GmbH, und betont: „Ohne die großzügige Unterstützung unseres Bühnen-Partners Volksbank Alzey-Worms eG, dem wir für sein verstärktes Engagement in unserem Jubiläumsjahr sehr dankbar sind, wären dieses und weitere musikalische Highlights nicht möglich gewesen.“