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Di., 03. September 2013, 01:11 Uhr
ALISA-Zentrum blickt zufrieden auf vielfältiges Sommerferienangebot zurück
Nibelungenzauber, Wasserraketen und Roboter-Workshop
Etwas Mut brauchten die ALISA-Kinder schon, als sie die 40 Meter lange Hängebrücke auf dem Barfußpfad in Bad Sobernheim überquerten.
„Trinkt die Brunhild wirklich Blut und ist der Siegfried jetzt in echt gestorben?“, fragten die 14 ALISA-Kinder ihre Eltern und die Betreuer mit leuchtenden Augen, als sie gebannt von der Spannung auf der Bühne die Kinderaufführung der Nibelungenfestspiele besuchen und in die mitreißende Fantasywelt eintauchen durften. Der Kindertag der Nibelungenfestspiele war nur ein Highlight des diesjährigen Sommerferienprogramms im ALISA-Zentrum, das die Teilnehmer mit vielfältigen Kurs- und Ausflugsangeboten anlockte.
Unter der Leitung von Karl-Wilhelm Krumm von der Magnusgemeinde und seinen Mitarbeitern besuchten 15 ALISA Kinder mit ihren Betreuern den Wormser Umweltgarten. Fleißig wurde dort ein Wasserrad gebaut und mit selbst gestampftem Lehm getöpfert, bevor sich die Kids mit einer leckeren, selbst zubereiteten Pizza belohnen durften.
Barfußpfad als Höhepunkt
Ein weiterer Höhepunkt des Ferienprogrammes war ein Ausflug mit dem ALISA-Bus nach Bad Sobernheim auf den dreieinhalb Kilometer langen Barfußpfad, den die staunenden Kinder mit allen Sinnen erfahren konnten. Für viele Kinder war die Krönung des ALISA-Ferienprogramms das Sommercamp an einem See im elsässischen Gambsheim. Hier stand das gemeinsame Erleben der Natur im Mittelpunkt.
Spielen, Lernen, Forschen, kreativ sein
Aber auch für die „Daheimgebliebenen“ gab es viel zu erleben. In der Mainzer Straße wurde in diesem Sommer fleißig Sport getrieben, gespielt, experimentiert, geforscht, geklöppelt, gemalt, gefilzt, gebatikt und Seife gegossen. Nicht genug bekommen konnten die kleinen Forscher des Experimentierkurses von den mit Wasser- und Luftdruck angetriebenen Raketen, die durch den ALISA-Garten schossen und bei der sommerlichen Hitze gleich auch noch eine willkommene Abkühlung waren. Die etwas älteren Nachwuchsforscher besuchten einen Tag lang die „Kinderuni“ der Fachhochschule Worms, wo sie aus Legoteilen Roboter bauten und diese programmierten.
Handwerklich kreativ ging es beim Patchworken zu, wo die Kinder unter fachgerechter Anleitung selbstständig an der Nähmaschine aus allerlei Stoffresten ihre eigenen, individuell gestalteten Kissen nähten. Besonders einfallsreich zeigten sich die Teilnehmer des Seifenkurses, als sie ihre selbst gegossenen Seifen mit Muscheln, Knöpfen, Würfeln oder gar Schnitzereien verzierten.
Neben Spiel und Spaß hatten die ALISA-Organisatoren mit Lernspielen rund um Mathe und Deutsch für Grundschüler sowie einem Mathematikkurs für Schüler der 10. bis 13. Klasse unter dem Motto „Schulstress vermeiden“ aber auch „ernste“ Themen im Programm.
Dank an ehrenamtliche Mitarbeiter und Vereine Insgesamt zeigten sich die ALISA-Verantwortlichen zufrieden mit den Teilnehmerzahlen und dem Ablauf des Sommerferienprogramms. Vor allem über das ehrenamtliche Engagement zahlreicher Eltern von ALISA-Kindern freuten sich die Organisatoren. „Die Tatsache, dass viele Mütter und ehrenamtliche Helfer sich die Zeit nehmen und einen Ferienkurs bei ALISA anbieten, zeigt die große Verbundenheit mit dem ALISA-Zentrum.“
Aber auch die wieder einmal gute Zusammenarbeit mit Wormser Sportvereinen betonte Wirth-Kunkel. Sie dankt dabei dem Wormser Schwimmclub Poseidon, der zwei Kindern die Teilnahme am Zeltlager ermöglichte und einer anderen Gruppe an einem Nachmittag zu Übungszwecken eine ganze Schwimmbahn zur Verfügung