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  • Do., 13. Mai 2021, 19:42 Uhr
    Altertumsverein Worms: Konzept für zeitnahe Wiedereröffnung des Museums im Andreasstift für Ostern 2022 erwartet

    Nicht in der Bedeutungslosigkeit versinken lassen!

    Nachdem er auf Bitten der Stadtverwaltung die Aufgabe des Bauherrn übernommen hat, freut sich der Altertumsverein Worms e.V. über die gelungene bauliche Erweiterung und Erneuerung des Andreasstiftes. Nur die großzügige Spende einer Bürgerin und das Engagement des ehemaligen Vereinsvorsitzenden hätten es möglich gemacht, in diesen Tagen durch eine große Landesausstellung an den folgenreichen Wormser Reichstag von 1521 zu erinnern.

    Als Gründer des Museums ist es dem Altertumsverein aber ein wirkliches Anliegen, dass dessen Erweiterung über diese Ausstellung hinaus bald den an der langen und reichen Geschichte der Stadt Worms interessierten Besucherinnen und Besuchern zugutekommt.

    Der Altertumsverein möchte den Schwung aus dem großen öffentlichen Interesse für die derzeit geplante Landesausstellung nach deren Abschluss Ende Dezember 2021 auch für die weitere Entwicklung des Museums nutzen.

    Daher liegt dem Verein sehr an einer zügigen Wiedereröffnung des Museums spätestens um Ostern 2022 nach einer kurzen Phase des Aufräumens und der Rückführung der Leihgaben. 

    Auch Provisorium wäre willkommen
    Da aus vielerlei Gründen eine Nutzung des gesamten Hauses zu diesem Zeitpunkt nur schwer vorstellbar ist, wäre der Verein zunächst auch mit einer provisorischen Darstellung von Schwerpunktthemen der Stadtgeschichte in den Räumen der Andreaskirche und des neugestalteten Erdgeschosses einverstanden.

    Der Vereinsvorstand hat dazu bereits eigene Vorstellungen entwickelt und diese dem Oberbürgermeister, dem Dezernenten und der Museumsleitung ausführlich erläutert. Er besitzt ein vertraglich garantiertes Mitwirkungsrecht und ist zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit bereit.

    Der Verein weist aber darauf hin, dass seiner Meinung nach eine Schließung des Museums über Ostern 2022 hinaus unbedingt zu vermeiden sei und alle Terminplanungen rechtzeitig – also bis zum Ende der Landesausstellung – und zuverlässig der Öffentlichkeit kommuniziert werden müssen. 

    Nur so könne laut dem Altertumsverein die Entstehung des falschen Eindrucks vermieden werden, die Stadt Worms werde großzügigem Mäzenatentum nicht gerecht und das Museum versinke nach der so hervorragend gelungenen Erweiterung in der Bedeutungslosigkeit. 

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