Mo., 27. Juli 2015, 17:02 Uhr
FWG-Bürgerforum äußert sich kritisch zur Baustellensituation in Worms / Betroffene seien nur dank der NK-Lektüre informiert worden!
»Nicht mehr hinnehmbare Schikane«
Um die Stadt voranzubringen und die Qualität der Straßen zu verbessern sei es nach Ansicht von FWG-Bürgerforum wichtig, Straßenbaumaßnahmen durchzuführen. „Jedoch sehen wir erheblichen Bedarf darin, die Sperrungen zeitlich so kurz wie nur eben möglich zu befristen“, so Mathias Englert, Fraktionsvorsitzender von FWG-Bürgerforum im Wormser Stadtrat.
Bei geplanten Maßnahmen müssten zwar etliche Gewerke aufeinander abgestimmt werden, aber dass beispielsweise für die „paar Meter der Andreasstraße“ diese monatelang gesperrt war, sei, so Englert, „eine nicht mehr hinnehmbare Schikane für die Bürger.“ Er weiter: „Im selben Zeitraum, in welchem in Worms 200 Meter Andreasstraße saniert werden, werden anderswo 20km Autobahn neu gebaut.“
Auch Gewerbetreibende seien zu spät informiert worden
Noch schlimmer – weil ohne großen Aufwand vermeidbar – sei es jedoch, wenn Anwohner und Gewerbetreibende nicht oder viel zu spät über geplante Sperrungen informiert werden. „Was nützt es einem Gewerbebetrieb, der auf anfahrende Kunden angewiesen ist, wenn er montags erfährt dass ab Mittwoch die Straße vollständig gesperrt ist?“ In einem anderen Fall sollen Anwohner nur „über den Nibelungen Kurier“ informiert worden sein.
Englert: „Wenn die Bauverwaltung dem EWR erlaubt, Straßen aufzureißen und zu sperren, dann hat die Verwaltung auch vorzuschreiben, wie die Anlieger zu informieren sind und den Versorger möglichst anzuhalten die Arbeiten so schnell wie möglich auszuführen. Immer häufiger haben betroffene Bürger den Eindruck, dass die im Auftrag von EWR tätigen Firmen sich viel Zeit lassen.
Als Beispiel nannte er die Sanierung der Horchheimer Str. im letzten Jahr, als die ausführende Firma wochenlang im Verzug war“.
Im Namen seiner Fraktion forderte Mathias Englert von Bauderzernenten Uwe Franz (SPD) dafür zu sorgen, dass Straßenbaumaßnahmen so zügig wie möglich realisiert werden um die Belastungen von Anliegern und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.